institut für finanzdienstleistungen e.V. :::: startusing money - rather than having it
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FORSCHUNGS- UND ANWENDUNGSBEREICH ÜBERSCHULDUNG

Die Überschuldung privater Haushalte ist zum zentralen sozialen Problem unserer Zeit geworden. Die Zahl überschuldeter Haushalte wird in der Bundesrepublik auf rund 2,77 Mio geschätzt (vgl. Gutachten der GP-Forschungsgruppe: Überschuldung in Deutschland zwischen 1988 und 1999, München 2000) - Tendenz steigend.

Das iff nimmt sich dieser Problematik insbesondere in Form von wissenschaftlichen Studien, Gutachten und Servicebriefen an. Dieses Spektrum wird ergänzt um die vom iff - mit finanzieller Unterstützung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) - entwickelte Software CAWIN, die Finanzberatung, Schuldenmanagement und Insolvenz­beratung ermöglicht.

Das iff kooperiert (inter-)national mit Universitäten, Forschungs­instituten, Verbraucher- und Schuldner­berater­verbänden und anderen einschlägigen Organisationen. Auf internationaler Ebene sind hier insbesondere die iff-Netzwerke mit der International Association for Consumer Law (IACL/AIDC) und Insolvenzrechts-Experten aus allen Mitglied­staaten der Europäischen Union hervorzuheben.

Auszug aus Iff-Forschungs- und Anwendungsprojekten:

  • Study of the Legislation relating to Consumer Overindebtedness in all European Union Member States; Studie in Kooperation mit der Erasmus Universität Rotterdam und der Universität Helsinki im Auftrag der Europäischen Kommission, Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz, Juni 2003
  • Treuhandphase und Wirksamkeit von Lohnvoraus­abtretungen; Gutachten im Auftrag des Bundesmini­steriums der Justiz, Juni 2001
  • Das Verbraucherinsolvenzverfahren: Anforderungen an ein interessenwahrendes, sozialverträgliches Konzept vor dem Hintergrund aktueller Problembeschreibungen und der Änderungsvorschläge der Bundesregierung; Studie im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e.V., Dezember 2000
  • Überschuldung der Verbraucher in Europa - außer­gerichtliches Insolvenzverfahren als Lösung?; Studie in Kooperation mit der Verbraucher-Zentrale Hamburg e.V., der Schuldnerberatung Salzburg und dem Money Advice Trust im Auftrag der Europäischen Kommission, Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz, Dezember 1999
  • Überschuldung von Verbrauchern in Deutschland am Beispiel von Konsumentenkrediten; Gutachten im Auftrag der Europäischen Kommission, Generaldirektion XXIV, Februar 1998
  • Kooperative Schuldnerberatung in Hessen: Konzept und Umsetzungsschritte; Gutachten im Auftrag der Verbraucherzentrale Hessen e.V., 1997
  • Außergerichtliches Verbraucherinsolvenzverfahren: Anfor­derungs- und Ausstattungsprofil der Schuldner­beratungs­stellen - Ausgestaltung des außergerichtlichen Vergleichs; Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher­verbände e.V., 1997

Auszug aus iff-Publikationen:

Im Themen-Magazin von FIS Money Advice finden Sie zum Thema Überschuldung:

  • Hintergrundberichte zur Entwicklung der Überschuldung von Privathaushalten in Deutschland, den europäischen Nachbarländern und in den USA

Kontakt: info@iff-hamburg.de

Institut Für Finanzdienstleistungen e.V., Rödingsmarkt 31/33, 20459 Hamburg, vertretungsberechtigt und verantwortlich i.S.d. § 6 MDStV: Prof. Dr. Udo Reifner, Direktor, Telefon: +49 (0)40 309691-0, Fax: +49 (0)40 309691-22, E-mail: info@iff-hamburg.de
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