institut für finanzdienstleistungen e.V. :::: startusing money - rather than having it
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WISSENSCHAFTLICHE REIHE
(NOMOS-VERLAGSGESELLSCHAFT)


      
Hans Ebli: Schuldnerberatung

Hans Ebli
Pädagogisierung, Entpolitisierung und Verwaltung eines gesellschaftlichen Problems? : Die Institutionalisierung des Arbeitsfeldes "Schuldnerberatung"
2003, 277 S., brosch., ISBN 3-8329-0422-0 (Schriften des Instituts für Finanzdienstleistungen e.V., Bd. 8)

Trotz der beachtlichen Karriere der "Schuldnerberatung" ist eine erziehungs- und sozialwissenschaftliche Beschäftigung mit dem Arbeitsfeld kaum vorhanden. Es fehlt allemal ein systematischer Versuch, den Institutionalisierungsprozess des Arbeitsfeldes zum Gegenstand der Reflexion zu machen.

Die vorliegende Untersuchung nimmt in analytischer Weise Bezug auf Fachdiskurse um die spezifischen "sozialen Probleme" und "Problembearbeitungen". Über das Aufdecken, das Freilegen und das gesellschaftliche Kontextualisieren von relevanten Deutungen, Deutungsmustern und Deutungsstrategien wird die Institutionalisierung des Arbeitsfeldes als ein von diversen Interessengruppen betriebener konfliktärer Prozess rekonstruiert.

Mit dieser Studie legt der Verfasser eine empirisch fundierte Kritik einer sozialstaatlichen Teilinstitution vor; sie ist zunächst zu verstehen als ein Reflexionsangebot an die Soziale Arbeit und dort besonders an die Akteure des Arbeitsfeldes "Schuldnerberatung". Auf dieser Grundlage könnte darüber nachgedacht und politisch verhandelt werden, "ob wir das wirklich so haben wollen".

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Finanzielle Allgemeinbildung

Udo Reifner; Ingrid Größl; Ulrich Krüger
Kleinunternehmen und Banken in der Krise : Produktive Konfliktbeilegung durch Recht
2003, 268 S., brosch., ISBN 3-8329-0294-5 (Schriften des Instituts für Finanzdienstleistungen e.V., Bd. 7)

Kleinunternehmen sind mangels Eigenkapital weitgehend auf Bankkredite angewiesen. Die Rückzahlung dieser Kredite hängt häufig vom Einsatz der eigenen Arbeitskraft dieser »Arbeitsunternehmer« ab. Damit spielt in ihrem Verhältnis zu den Hauptkreditgebern, den Banken, Familie, Gesundheit, persönliche Existenz und Psychologie eine wesentliche Rolle.

Juristen, Wirtschaftswissenschaftler und Soziologen haben gemeinsam die Wirkungsweise von Recht bei der Lösung dieser Konflikte untersucht. Recht beeinflusst die Kommunikation, erzeugt Ohnmachts- wie Machtgefühle, bindet Aufmerksamkeit und Arbeitskraft und lenkt den Konfliktlösungsprozess nicht nur durch Formalisierung und Professionalisierung sondern auch durch die Art der materiellen Rechte, den Unsicherheiten im Recht und die benutzten Begriffe.

Das vorliegende Buch stellt die Fallkonstellationen dar, zeigt die Finanzierungsprobleme des Mittelstandes auf, geht die rechtlichen Möglichkeiten der Kleinunternehmer in der Krise durch und entwickelt einen ökonomischen wie juristischen Ansatz zu einer integrierten Behandlung ihrer Probleme. Es wurde von den Direktoren des Instituts für Finanzdienstleistungen, den Professoren Reifner (Recht) und Grössl (Volkswirtschaftslehre) erarbeitet. Es soll der Beratungspraxis der Banken, Rechtswissenschaften und Gerichten und nicht zuletzt der Politik und den Verbänden Hilfestellung bei der notwendigen Reform in diesem Bereich geben.

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Finanzielle Allgemeinbildung

Udo Reifner
Finanzielle Allgemeinbildung : Bildung als Mittel der Armutsprävention in der Kreditgesellschaft
2003, 248 S., ISBN 3-7890-8362-3
(Schriften des Institut Für Finanzdienstleistungen e.V., Bd. 6)

Projektabschlussbericht zur ersten Phase des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützten Projektes.

Der produktive Gebrauch von Finanzdienstleistungen ist zum Schlüssel für die Teilhabe am modernen Wirtschaftsleben geworden. "Finanzielle Allgemeinbildung" soll in der Kommunikation zwischen Anbietern und Kunden die Fähigkeit beider Seiten erhöhen, Finanzdienstleistungen und Lebensbedürfnisse besser aufeinander abzustimmen. Ohne sie wird die moderne Kreditgesellschaft höhere Überschuldung, Ausschluss und Risiken vor allem für die unteren Bevölkerungsschichten mit sich bringen. Ansätze einer "Finanzielle Allgemeinbildung" haben sich in der Bundesrepublik im Vergleich zu den USA und Großbritannien erst in Anfängen etabliert. Die vorliegende, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen eines Forschungsprojektes von 1999 und 2001 im Institut für Finanzdienstleistungen e.V. (iff) durchgeführte Untersuchung will diese Diskussion eröffnen. Sie setzt sich kritisch mit Bildungskonzepten in Deutschland und vergleichend in den USA und Großbritannien auseinander, ermittelt die Ziele sowie methodische Ansätze einer "Finanziellen Allgemeinbildung" aus der Perspektive eines sozialen Verbraucherschutzes. Prof. Dr. Udo Reifner ist Direktor des iff e.V. [mehr...]


   
Beratungsqualität in Finanzdienstleistungen

Udo Reifner
Micro-Lending – A Case for Regulation in Europe
2002, 394 S., ISBN 3-7890-8090-X
(Schriften des Institut Für Finanzdienstleistungen e.V., Bd. 5)

Introduction

The present research has investigated the legal situation of micro-lending in seven EU Member States. In most EU countries, most micro-lending organisations which extend or intend to extend small amounts of credit to poor people, in order to facilitate self-employment and to combat unemployment, claim that banking legislation in the name of safety and soundness erects barriers to banking services delivered by non-banks. While the impact on employment policies, social welfare and community development of many existing micro-lending institutions has already been extensively researched, the debate on the impact of banking legislation on micro-lending is fairly recent and the emphasis has been on social policy rather than legal aspects. At first glance, the European legal situation does not seem to demand such an investigation because the applicable rules are simple and very general. [mehr...]


   
Beratungsqualität in Finanzdienstleistungen

Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e.V., Bonn/Deutsches Rotes Kreuz, Bonn (Hrsg.)
Schuldenreport 1999. Kredite der privaten Haushalte in Deutschland
Mit einem Vorwort von Ursula Engelen-Kefer, DGB
Autoren: Jan Evers, Hugo Grote, Ulf Groth, Wolfgang Huber, Marco Krieter, Ulrich Krüger, Christina Niedermeier, Udo Reifner, Manfred Roth, Rolf Schulz-Rackoll, Bettina Sobkowiak, Susanne Veit, Michael Weinhold, Nick Whitton, Dieter Zimmermann, Thomas Zipf
1998, 164 S., brosch., 17,- EURO, 30,10 sFr, ISBN 3-7890-5786-X
(Schriften des Institut Für Finanzdienstleistungen e.V.)

Schulden sind längst nicht mehr nur ein Problem sozial schwächerer Schichten. Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit oder Scheidung haben schon so manches Kredit-Kartenhaus zum Einsturz gebracht. Wo aber die Zahl nachhaltig zahlungsunfähiger Haushalte steigt, ist schnell die Schwelle zum gesellschaftlichen Problem überschritten.
Der Schuldenreport 1999 als zentrale Publikation zur Schuldenthematik in Deutschland stellt das weit verstreute Datenmaterial zur Verschuldungslage der Privathaushalte zusammen und diskutiert aktuelle Entwicklungen in der Schuldnerberatung. Vor dem Hintergrund der Insolvenzrechtsnovelle 1999 (InsO) kommt ihm dabei in seiner bereits dritten Ausgabe eine herausragende Bedeutung zu.
Der Schuldenreport 1999 ist ein Handbuch von Praktikern für Praktiker. Wesentliches Element sind Erfahrungsberichte aus unterschiedlichen Institutionen. Als gemeinsame Plattform trägt das Buch Know-how zusammen, hilft Doppelarbeiten vermeiden und zeigt Perspektiven für die Schuldnerberatung im InsO-Zeitalter auf.
Das Werk wendet sich an Beratungsstellen und die Wissenschaft, aber auch an Politik, Medien, Kreditinstitute sowie Gewerkschaften und andere Verbände.


   
Beratungsqualität in Finanzdienstleistungen

Jan Evers/Ulrich Krüger/Udo Reifner
Beratungsqualität in Finanzdienstleistungen
2000, 232 S., brosch., 40,- EURO, 69,- sFr, ISBN 3-7890-6825-X
(Schriften des Institut Für Finanzdienstleistungen e.V., Bd. 4)

Anspruchsvollere Kunden, ein immer vielfältigeres Angebot an Finanzdienstleistungen, wachsender Konkurrenzdruck (auch durch ausländische Mitbewerber) - kaum jemand zweifelt heute mehr daran, daß Beratungsqualität für Banken, die im Wettbewerb bestehen wollen, immer wichtiger wird. In der Praxis treten aber häufig Fragen auf, auf die dieser Band des Institut Für Finanzdienstleistungen e. V. fundierte Antworten gibt:
- Wie läßt sich Beratungsqualität messen?
- Wie kann man sie trotz wachsenden Kostendrucks gewährleisten?
- Welche rechtlichen Konsequenzen hat eine mangelhafte Beratungsqualität?
Zusätzlich geht ein grundsätzlicher Beitrag zur Theoriebildung auf die Frage ein, was Beratungsqualität in Finanzdienstleistungen überhaupt ist und ob sie sich - wie heute vorherrschend - ausschließlich am Grad der Kundenzufriedenheit orientieren sollte. Vor diesem Hintergrund entwerfen die Autoren ein Konzept zur Erweiterung der Qualitätsmanagementtheorie, das es Banken erlaubt, auch darüber hinausgehende Ansätze zu verfolgen.


   
Credit and New Entrepeneurs

Udo Reifner/Jan Evers (Hrsg.)
Credit and New Entrepreneurs
1998, 209 S., brosch., 34,- EURO, 59,- sFr, ISBN 3-7890-5766-5
(Schriften des Institut Für Finanzdienstleistungen e.V., Bd. 3)

This book is concerned with problems relating to access to appropriate finance for small and/or new firms - in particular traditional bank finance - and assumes that these can be a major hindrance to growth and general success.

Following on from an international conference in Rome, this book documents the proceedings and is comprised of four parts:

  • Articularly considering the "social economy" and employment issues.
  • Various articles focussing on background issues for small enterprises, specifically financial problems including a study on the reasons for barriers to access in the credit market for small and new firms. Also, consideration of the effect and cost of assistance, the existence of informal finance, usury and empirical data from Greece, France and Germany.
  • A description of the different approaches for lending to small enterprises (local, alternative, public and traditional).
  • Practical examples of instruments to overcome obstacles for small firm finance, based on a range of case studies from traditional bank and other banking initiatives.

Each section is prefaced by an introductory chapter.


   
The Social Responsibility of Credit Institutions

Jan Evers/Udo Reifner (Hrsg.)
The Social Responsibility of Credit Institutions in the EU - Die soziale Verantwortung von Kreditinstituten in der EU - La responsabilité sociale des Institutions Financières au sein de l'UE
Access, regulation and new products - Zugang, Regulierung und neue Produkte - Accés, réglementation et produits nouveaux
1998, 447 S., brosch., 51,- EURO, 88,- sFr, ISBN 3-7890-5587-5
(Schriften des Institut Für Finanzdienstleistungen e.V., Bd. 2)

According to Milton Friedman's classical definition that the "social responsibility of private enterprise is to maximise profit" banks should not be burdened with other social responsibilities in society. But this concept is increasingly questioned. At least the social outcome as well as he lieu and the target group of banking colud become an element in the financial decision making process without affecting its profitability.

The book analyses the present situation in France, the United Kingdom and Germany and identifies possibilities of implementing legal, economic and social incentives for a private contribution to public welfare refering to the quite distinct structural situation of banking in these countries. Bankers who are increasingly faced with political aspirations and more collective consumer demand, politicians and social activists who think about ways of combatting impoverishment and unqual develpments will find a unique summary of the given elements as well as possibilities and examples in the area of access to basic banking services, low income housing, micro lending and the financing of business start-ups.


   
Community Reinvestment

Udo Reifner/Diana Siebert/Jan Evers
Community Reinvestment
Eine amerikanische Besonderheit für den deutschen Banken- und Sparkassenmarkt?
1998, 108 S., brosch., 18,50 EURO, 32,80 sFr, ISBN 3-7890-5368-6
(Schriften des Institut Für Finanzdienstleistungen e.V., Bd. 1)

Der US-amerikanische Community Reinvestment Act (CRA) ist ein durch umfangreiche Ausführungsbestimmungen der verschiedenen Bankaufsichtsbehörden ausgefülltes Gesetz, das Banken, die (auch) das Einlagengeschäft betreiben, in Großstadt- und Ballungsgebieten dazu zwingt, ihre Kredite und ihr Dienstleistungsangebot gleichmäßig über soziale Gruppen, strukturschwache Gebiete sowie ethnische Gruppen zu verteilen. In einer jährlichen ¯Sozialverträglichkeitsbilanz® muß jede Bank Rechenschaft über diese Verteilung ablegen.
Die Geschichte und Funktionsweise des CRA sowie seine Auswirkungen auf die Versorgung mit Finanzdienstleistungen werden hier beschrieben und mit dem Regionalprinzip der deutschen Sparkassen verglichen. Dabei wird ausführlich auf die Unterschiede im deutschen und amerikanischen Bankensystem eingegangen, insbesondere auch in der Regulierungs- und Aufsichtsmethodik. Abschließend prüfen die Verfasser, ob eine Übertragbarkeit des CRA auf Deutschland möglich und positive Auswirkungen zu erwarten wären.


Institut Für Finanzdienstleistungen e.V., Rödingsmarkt 31/33, 20459 Hamburg, vertretungsberechtigt und verantwortlich i.S.d. § 6 MDStV: Prof. Dr. Udo Reifner, Direktor, Telefon: +49 (0)40 309691-0, Fax: +49 (0)40 309691-22, E-mail: info@iff-hamburg.de
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