Arbeitspapier zum Zugang zu Finanzdienstleistungen veröffentlicht

Zusammen mit Alexander Conrad von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und Alexander Hoffmann von der Universität Siegen hat unsere Forschungsdirektorin Doris Neuberger das Arbeitspapier mit dem Titel „Physische und digitale Erreichbarkeit von Finanzdienstleistungen der Sparkassen“ veröffentlicht.

Physische und digitale Erreichbarkeit von Finanzdienstleistungen der Sparkassen

Der Beitrag untersucht den physischen und digitalen Zugang zu Finanzdienstleistungen der öffentlichrechtlichen Sparkassen in Deutschland, um zu beurteilen, ob die durch den Filialrückbau bewirkte reduzierte Präsenz in der Fläche durch digitale Angebote kompensiert werden kann. Die physische Erreichbarkeit wird auf der Ebene der Geschäftsgebiete anhand von Merkmalen der Topographie, Siedlungs- und Altersstruktur sowie der altersabhängigen Verkehrsmittelwahl gemessen. Die digitale Erreichbarkeit wird an der Breitbandgeschwindigkeit des Internets gemessen. Eine Gegenüberstellung beider Maßstäbe für den Zugang zu Finanzdienstleistungen zeigt, dass insbesondere Einwohner dünn besiedelter ländlicher Regionen sowohl einen vergleichsweise schlechten physischen als auch einen unterdurchschnittlichen digitalen Zugang haben. Diese regionale Kluft wird weiter zunehmen, da in diesen Regionen die Bevölkerung in den nächsten Jahren überdurchschnittlich altern und schrumpfen wird, so dass vor allem dort weitere Filialschließungen anstehen.

Conrad, Alexander; Hoffmann, Alexander; Neuberger, Doris (2017): Physische und digitale Erreichbarkeit von Finanzdienstleistungen der Sparkassen, Thünen-Series of Applied Economic Theory, No. 149; Available at: http://hdl.handle.net/10419/156222


ID: 49127
Author(s): SCR
Publisher/institution
Place
Publication date: 23/03/17
Subject headings Conference
iff-News
BankAccess
Filialsterben
Available until: n/a
   
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