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	<title>Restschuldversicherung Archive - iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</title>
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	<title>Restschuldversicherung Archive - iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</title>
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		<title>Restschuldversicherungen: zu teuer und daher sittenwidrig</title>
		<link>https://www.iff-hamburg.de/2019/08/28/restschuldversicherungen-zu-teuer-und-daher-sittenwidrig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Hollweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:31:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achim Tiffe]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-9097 alignleft" src="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/07/AdobeStock_247261313-300x175.jpg" alt="Nicht Nutzung von Schuldnerberatung" width="300" height="175" srcset="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/07/AdobeStock_247261313-300x175.jpg 300w, https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/07/AdobeStock_247261313-150x87.jpg 150w, https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/07/AdobeStock_247261313-768x447.jpg 768w, https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/07/AdobeStock_247261313.jpg 795w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Unser Vereinsmitglied und ehemaliger geschäftsführende Direktor des institut für finanzdienstleistungen e.V. (iff) RA Dr. Achim Tiffe nahm in <a href="https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/restschuldversicherungen-video-100.html">PLUSMINUS am 14.08.2019</a> zu dem Thema Restschuldversicherung Stellung.Tiffe stellt fest, dass viele Restschuldversicherungen oft überteuert sind. „Sie sind so teuer, dass ich sie für sittenwidrig halte,“ so der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Die Versicherung werden zudem ausgehöhlt und bieten kaum noch Versicherungsschutz. „Das was abgesichert wird, tritt auch selten ein“ bemängelt Tiffe und kritisiert, dass lediglich das Kreditvolumen aufgebläht wird um die Kosten zu steigern damit die Banken mehr verdienen.</p>
<p>Auf dem Portal <a href="https://www.anwalt.de/rechtstipps/wie-sie-sich-bei-ueberteuerten-restschuldversicherungen-wehren-koennen_157726.html">anwalt.de</a> konkretisiert Tiffe, dass nach einer Studie der Aufsichtsbehörde BaFin im Jahr 2017 der Barwert der Abschluss- und Vertriebskosten bei dem teuersten Tarif knapp 85 % des Einmalbetrages beträgt. Der Teil, der für die Versicherungsleistung verwendet wird, ist gering. Die Kosten der Restschuldversicherung steigen zudem mit jeder neuen Umschuldung, wenn bei jeder neuen Kreditaufnahme eine neue Restschuldversicherung abgeschlossen werden muss.</p>
<p>Tiffe mahnt, dass durch diese Praxis gerade diejenigen die hilflos sind ausgebeutet werden und „solange ausgebeutet werden, bis sie eigentlich nicht mehr können, nur damit die Banken den eigenen Gewinn maximieren.“ Als Verbraucherschutzanwalt rät Tiffe den Verbrauchern nicht alles einfach hinzunehmen, sondern sich bei Problemen an eine Verbraucherzentrale oder einen Fachanwalt zu wenden.</p>
<p>Dr. Achim Tiffe ist langjähriges Vereinsmitglied des institut für finanzdienstleistungen e.V. und Partner der Kanzlei JUEST+OPRECHT</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2019/08/28/restschuldversicherungen-zu-teuer-und-daher-sittenwidrig/">Restschuldversicherungen: zu teuer und daher sittenwidrig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
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		<title>In die Schuldenfalle durch Kreditaufnahme, oft aufgrund fehlender Beratung</title>
		<link>https://www.iff-hamburg.de/2019/04/18/in-die-schuldenfalle-durch-kreditaufnahme-oft-aufgrund-fehlender-beratung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melanie Poldrack]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2019 09:06:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dirk Ulbricht]]></category>
		<category><![CDATA[iff 2019]]></category>
		<category><![CDATA[iff-news]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit und Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Restschuldversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem aktuellen dpa Artikel erläutert Dirk Ulbricht vom iff, wie selbst kleine Kreditaufnahmen zu einer Überschuldung führen können. Vor allem durch fehlende Beratung seitens der Kreditgeber, unvollständige Informationen und intransparente Kreditbedingungen können Verbraucherinnen und Verbraucher schnell unverschuldet in die Schuldenfalle geraten. Lockangebote mit vermeintlich niedrigen Zinsen können sich schnell als Ballonfinanzierung entpuppen, die günstigere [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2019/04/18/in-die-schuldenfalle-durch-kreditaufnahme-oft-aufgrund-fehlender-beratung/">In die Schuldenfalle durch Kreditaufnahme, oft aufgrund fehlender Beratung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7383" src="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/04/schuldenfalle.jpg" alt="In die Schuldenfalle durch Kreditaufnahme, oft aufgrund fehlender Beratung" width="795" height="463" srcset="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/04/schuldenfalle.jpg 795w, https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/04/schuldenfalle-150x87.jpg 150w, https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/04/schuldenfalle-300x175.jpg 300w, https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/04/schuldenfalle-768x447.jpg 768w" sizes="(max-width: 795px) 100vw, 795px" /></p>
<p>In einem aktuellen dpa Artikel erläutert Dirk Ulbricht vom iff, wie selbst kleine Kreditaufnahmen zu einer Überschuldung führen können. Vor allem durch fehlende Beratung seitens der Kreditgeber, unvollständige Informationen und intransparente Kreditbedingungen können Verbraucherinnen und Verbraucher schnell unverschuldet in die Schuldenfalle geraten.</p>
<p>Lockangebote mit vermeintlich niedrigen Zinsen können sich schnell als Ballonfinanzierung entpuppen, die günstigere Raten als ein üblicher Kredit versprechen. Nach der Laufzeit steht aber oft noch eine relativ hohe Restschuld aus, die die Kundin bzw. der Kunde dann auf einen Schlag tilgen muss. Dieses Vorgehen ist zum Beispiel bei Autofinanzierungen besonders beliebt. Risiken wie etwa ein Unfall oder der Wertverlust durch die Nutzung des Autos werden meist nicht einmal angesprochen.</p>
<p>Häufig entstehen dann noch zusätzliche, unvorhergesehene Kosten durch zusätzliche Verträge wie Restschuldversicherungen, Lebens- oder Unfallversicherungen etc., die z.T. nicht abwählbar oder sogar Bedingung für die Kreditaufnahme sind. Dabei fällt jedoch die komplette Versicherungsprämie gleich zu Beginn an. Regelmäßig wird diese auch zusätzlich zur Darlehenssumme finanziert. Diese Kosten müssen von der Bank aber nicht in den Effektivzins eingerechnet werden, sofern der Abschluss &#8222;freiwillig&#8220; war. Daher geben sich die Versicherer viel Mühe, die Vertragsunterlagen möglichst komplex und undurchsichtig zu gestalten. So stellen die Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer viel zu spät fest, wieviel Schuldsumme sie tatsächlich abzuzahlen haben.</p>
<p>Besonders die beliebten Null-Prozent-Finanzierungen und Darlehen mit niedrigeren Schuldsummen werden so oft ein Einstieg in die Schuldenspirale. Wenn die Raten nicht mehr getilgt werden können, kommt oft nur noch eine Umschuldung oder Aufstockung des Kredites in Frage. Diese fördern die Banken durch regelmäßige Angebote sogar noch. Sie treten zum Beispiel an Kundinnen und Kunden mit Angeboten zur Verlängerung des heran und erhöhen die Schuld so weiter. Es handelt sich dabei um sogenannte Kettenkrediten, diese sind oftmals sogar mit erneuten (teuren) Restschuldversicherungen verbunden.</p>
<p>Lesen Sie den gesamten Artikel auf <a href="https://www.n-tv.de/ratgeber/Kredit-als-Schuldenfalle-article20973992.html">n-tv.de</a> im <a href="https://www.weser-kurier.de/themenwelt/wirtschaft-und-finanzen_artikel,-der-kredit-kann-zur-schuldenfalle-werden-_arid,1823009.html">Weser-Kurier</a> oder auf <a href="https://www.merkur.de/leben/kredit-kann-zur-schuldenfalle-werden-zr-12199300.html">Merkur.de.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2019/04/18/in-die-schuldenfalle-durch-kreditaufnahme-oft-aufgrund-fehlender-beratung/">In die Schuldenfalle durch Kreditaufnahme, oft aufgrund fehlender Beratung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
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		<title>Markttest Faire Kreditvergabe</title>
		<link>https://www.iff-hamburg.de/2019/02/14/markttest-ratenkredit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 20:04:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[iff-news]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um was geht es? Der Markttest Ratenkredite im Auftrag der Bürgerbewegung Finanzwende hatte zum Ziel, den Ratenkreditmarkt in Deutschland mittels Testkäufen mit Blick auf die Fairness der Beratung und der Angebote zu analysieren. Dadurch sollen bestehende Handlungsfelder aufgezeigt werden. Die Ergebnisse sind: Es ergibt sich durchweg ein negatives Bild von der Kreditvergabe in Deutschland, das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2019/02/14/markttest-ratenkredit/">Markttest Faire Kreditvergabe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6601" style="width: 858px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/02/Faire_Kreditvergabe_Layout.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6601" class="wp-image-6601" src="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/02/Markttest-Faire-Kreditvergabe-Finanzwende-300x192.png" alt="" width="848" height="543" srcset="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/02/Markttest-Faire-Kreditvergabe-Finanzwende-300x192.png 300w, https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/02/Markttest-Faire-Kreditvergabe-Finanzwende-150x96.png 150w, https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/02/Markttest-Faire-Kreditvergabe-Finanzwende.png 724w" sizes="(max-width: 848px) 100vw, 848px" /></a><p id="caption-attachment-6601" class="wp-caption-text">Schlussbericht Faire Kreditvergabe</p></div>
<h2></h2>
<h2>Um was geht es?</h2>
<p>Der <em>Markttest Ratenkredite </em>im Auftrag der <a href="https://www.finanzwende.de/">Bürgerbewegung Finanzwende</a> hatte zum Ziel, den Ratenkreditmarkt in Deutschland mittels Testkäufen mit Blick auf die Fairness der Beratung und der Angebote zu analysieren. Dadurch sollen bestehende Handlungsfelder aufgezeigt werden.</p>
<h2>Die Ergebnisse sind:</h2>
<ul>
<li>Es ergibt sich durchweg ein negatives Bild von der Kreditvergabe in Deutschland, das bei einigen Instituten einfach noch schlimmer ausgeprägt ist. Hier sticht die Santander Bank hervor, die über mehrere Kategorien hinweg besonders schlecht abschneidet. Offensichtliche Risiken, wie ein potenziell kostspieliger Pflegefall in der Familie, der Ausfall eines Kfz, die im Beratungsgespräch vom Kunden<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> nachdrücklich eingebracht werden, werden vor allem mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Im Kreditgespräch selbst, bspw. bei der Haushaltsanalyse oder der Bestimmung der Kredithöhe, spielen sie aber keine Rolle.</li>
<li>In vielen Fällen vertreiben Banken Restschuldversicherungen mittels erheblichen Verkaufsdrucks, teilweise sogar als zwingende Voraussetzung für eine Kreditvergabe. Dieser zeigt sich durch penetrante Ansprache, ungefragte Miteinbeziehung in die Angebote oder Verweis auf die sich andernfalls deutlich erhöhenden Zinsen. Die Banken drohen auch mitunter mit Risiken für die nahen Angehörigen. Schließlich wird die Kreditbewilligung nicht selten auch von dem Abschluss der Zusatzprodukte abhängig gemacht. Die Restschuldversicherungskosten wurden, auch wenn sie zwingende Voraussetzung für den Erhalt des Kredites waren, nicht im Effektivzins berücksichtigt.</li>
<li>Bei 53 der vorgelegten 106 Kreditangebote, die Restschuldversicherungen enthielten<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a>, kann schon aufgrund der Kosten nicht mehr von einem einvernehmlichen Verkauf bzw. einer informierten Entscheidung seitens des Kunden ausgegangen werden. Diese münden letztlich zum Teil in dem doppelten des Marktzinses. Die Höchstwerte betragen bei den Effektivzinsen inklusive Restschuldversicherung bei Laufzeiten bis zu fünf Jahre knapp 23 Prozent, bei Laufzeiten ab fünf Jahren 25 Prozent. Bei 29 von 32 direkt vergleichbaren Kreditangeboten mit und ohne Restschuldversicherung waren die angegebenen Effektivzinsen, d.h. ohne Berücksichtigung der Restschuldversicherung, identisch. Dies, obwohl mit der Restschuldversicherung das Ausfallrisiko bei bedarfsgerechter Beratung sinken müsste.</li>
<li>In mehreren Fällen lagen aus Sicht der Autoren Gesetzesverstöße vor. In drei Fällen lag der angegebene Effektivzins oberhalb der Wuchergrenze, in mindestens zwei Fällen wurde gegen die Preisangabenverordnung verstoßen.</li>
<li>Die Berater erheben in der Regel nur wenige Eckdaten wie Monatsgehalt und Miete und verlassen sich bei der Haushaltsanalyse im Übrigen auf statistische Werte, ohne die tatsächliche finanzielle Situation der Tester durch Rückfragen zu klären. Insgesamt ist die Beratung bei deutschen Banken sehr häufig lückenhaft und nicht dazu geeignet, einem Kreditausfall und damit einhergehender Überschuldung vorzubeugen.</li>
<li>Da der monatlich verfügbare Betrag nicht richtig erhoben wird, wird bei der Kredithöhe und der Laufzeit bzw. der Ratenhöhe zu selten wirklich auf die Bedürfnisse der Kunden eingegangen. Bei fünf Bankengruppen werden in 30 Prozent der Tests weder Raten noch Laufzeiten überhaupt besprochen.</li>
<li>Das Kriterium Diskretion wurde im Schnitt zu 24 Prozent nicht erfüllt. Das heißt, dass Dritte zu häufig vertrauliche Informationen über die Haushaltssituation der Tester erfahren.</li>
</ul>
<h2>Der Test</h2>
<h3>Der Umfang</h3>
<p>Insgesamt wurden deutschlandweit 94 Tests und 166 konkrete Vertragsangebote bei den wichtigsten Anbietern im stationären, bankseitigen Ratenkreditvertrieb erhoben. Diese Studie ist nach Kenntnis der Autoren damit die bisher umfangreichste ihrer Art, deren Ergebnisse auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Dennoch ist keine Repräsentativität im statistischen Sinne gegeben, die Angabe von Prozentwerten dient nur der übersichtlichen Vergleichbarkeit, sie soll ausdrücklich keine größeren Fallzahlen suggerieren.</p>
<h3>Die Grundlage</h3>
<p>Der Test baut auf dem bereits 2013 vom <em>iff </em>entwickelten Konzept der Fairen Kreditvergabe auf<a href="#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a>, das Kriterien zur Prüfung einer fairen Kreditvergabe formuliert. Zentrale Fragestellung der Untersuchung ist, inwieweit die Beratung dazu geeignet ist, den Kunden ein passendes Produkt zu verkaufen. Eine schlechte Beratung bei Ratenkrediten kann ein deutlich erhöhtes Überschuldungsrisiko bedeuten. Aus Untersuchungen (u.a. der BaFin<a href="#_ftn4" name="_ftnref4">[4]</a>) ist bekannt, dass die Kosten und Provisionen, die die Verbraucher bei Zusatzprodukten zu tragen haben, erheblich, ja zum Teil sogar wucherisch sind. Das wirft die Frage auf, inwieweit die Verträge einvernehmlich geschlossen wurden. Daher wurde unter anderem untersucht, ob Zusatzprodukte mit Druck oder gar als Obligatorium verkauft wurden.</p>
<h3>Wie wurde bewertet</h3>
<p>Im Einzelnen wurden die Testkäufe danach ausgewertet, inwieweit die untersuchten Banken die Situation der Kunden in Erfahrung bringen und darauf abgestimmte Angebote unterbreiten. Um einschätzen zu können, ob überhaupt und wenn ja, in welcher Höhe und mit welcher Laufzeit ein Kredit vergeben werden kann, sind im Kreditgespräch die regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben des Kreditnehmers zu erfassen. Da es sich dabei um sensible Themen handelt, muss eine Gesprächssituation geschaffen werden, die dies ermöglicht. Ein Kreditgespräch darf nicht am Schalter geführt werden.</p>
<h3>Auch sich abzeichnende Risiken sind zu berücksichtigen</h3>
<p>Um Überschuldungsrisiken vorzubeugen, ist die Berücksichtigung sich bereits abzeichnender, negativer Entwicklungen im Einkommen oder bei den Ausgaben zwingend erforderlich. Dabei kommt es auch darauf an, ob der Berater während des Gespräches wahrgenommene potenzielle Risiken in seiner Analyse berücksichtigt. Aufbauend auf der Analyse der finanziellen Situation des Verbrauchers ist das Kreditangebot entsprechend hinsichtlich der Ratenhöhe und des Betrages anzupassen. Zentral ist, dass der Verbraucher die monatlichen Belastungen leisten kann. Kredite dürfen nicht unnötig in die Länge gezogen werden, denn dies ist mit einer Kostensteigerung verbunden.</p>
<h3>Zusatzprodukte nur dort anbieten, wo sie Sinn machen</h3>
<p>Bei einer Kreditberatung darf außerdem kein Zusatzprodukt aufgedrängt werden. Wenn überhaupt ein Zusatzprodukt angeboten wird, muss der Vorteil für den Kunden klar erkennbar sein. Weiter sollte die Kreditentscheidung ausschließlich an den finanziellen Möglichkeiten des Kreditnehmers festgemacht werden und nicht vom Abschluss damit nicht in Zusammenhang stehender Produkte abhängen. Schließlich dürfen die Zinsen, auch unter Berücksichtigung solcher Zusatzprodukte, nicht deutlich überteuert oder gar wucherisch sein. Dies ließe erhebliche Zweifel an der Freiwilligkeit der Entscheidung oder der Transparenz der Kosten aufkommen.</p>
<h3>Kriterien bewusst sehr niedrig angesetzt</h3>
<p>Bei der Bewertung der Tests werden die Kriterien für ein positives Ergebnis bewusst sehr niedrig angelegt. Dadurch soll eine breite Abdeckung zentraler Aspekte der Kreditvergabe gewährleistet werden. Das heißt beispielsweise, dass bereits eine einzige Rückfrage nach der Einkommenssituation, Ausgaben oder möglicher Änderungen bei Einkommen oder Ausgaben positiv gewertet wurde. Für eine verantwortliche Erfassung der Haushaltssituation oder deren Entwicklung greift das in der Regel eigentlich zu kurz. Im Zweifelsfall wurde das entsprechende Kriterium als erfüllt bewertet, d.h. die Ergebnisse dieses Tests fallen gegenüber den tatsächlichen Verhältnissen tendenziell eher zu positiv aus.</p>
<h2>Die Ergebnisse im Einzelnen</h2>
<h3>Zukünftige Entwicklungen bleiben unberücksichtigt</h3>
<p>Doch selbst diesem niedrigen Anspruchsniveau des Tests wurden die Banken aber häufig nicht gerecht. Zukünftige Änderungen bleiben in der Regel bei allen Banken bei der Kreditvergabe außen vor. Weder werden hierzu Rückfragen gestellt, noch werden deutliche Kundenhinweise bezüglich sich abzeichnender Risiken wie einem Pflegefall in der Familie oder dem Ausfall des Kfz wahrgenommen. Selbst eine offensichtliche Schwangerschaft einer Testerin wurde bei keinem ihrer vier Tests berücksichtigt. Im Schnitt erzielten hier lediglich 11 Prozent die gewünschten Ergebnisse (Tabelle 28). Mit lediglich rund 30 Prozent positiven Ergebnissen liegt die Deutsche Bank deutlich vor den übrigen Instituten. Bei der Sparkasse werden sich abzeichnende Änderungen in der finanziellen Situation nahezu vollständig, bei der Santander komplett ignoriert.</p>
<h3>Nur zwei Drittel der Prüfpunkte der Haushaltsanalyse wurden positiv bewertet</h3>
<p>Nur zwei Drittel der Prüfpunkte der Haushaltsanalyse wurden im Schnitt positiv bewertet (Tabelle 28). Viele Berater scheinen die Ausgaben basierend auf dem monatlichen Arbeitseinkommen anhand statistischer Werte anzusetzen. Wenn es überhaupt zu einer Rückfrage kommt, zielt diese auf die Wohnkosten ab. Die Spannweite von besseren und schlechteren Ergebnissen ist dabei sehr breit. Während bei der Volks- und Raiffeisenbank 85 Prozent und bei der Sparda Bank und der Targobank immerhin noch drei Viertel der Prüfpunkte positiv bewertet wurden, hat bei der deutlichen Mehrzahl der Tests der Santander Bank keine vollständige Haushaltsanalyse stattgefunden. Hier wurden im Schnitt lediglich 27 Prozent der Prüfpunkte positiv bewertet.</p>
<h3>Restschuldversicherungen ohne Beratung und Nutzen</h3>
<p>Alle getesteten Banken bieten Restschuldversicherungen an. Lediglich knapp die Hälfte der dort erhobenen Kategorien wurden jedoch positiv gewertet (Tabelle 28). Die Santander Bank weist gar nur 27 Prozent positive Testergebnisse auf. In der Regel kam es zu keiner vollständigen Bedarfsanalyse. Beide dafür notwendigen Fragen, d.h. nach den abzusichernden Personen <em>und</em> nach bestehenden Versicherungen gleichermaßen, wurden am häufigsten bei der Commerzbank, aber selbst da in lediglich der Hälfte der Tests dokumentiert (Tabelle 17). Die Volks- und Raiffeisenbank hat hingegen bei keinem der Tests beides erfragt. Bei der Santander wurde die Restschuldversicherung an sich in 40 Prozent der Fälle überhaupt nicht erläutert (Tabelle 18). Die Kosten werden zu selten ungefragt genannt. Dies war in nur 78 Prozent der Tests bei der Volks- und Raiffeisenbank, in 67 Prozent bei der Hypovereinsbank und in rund 60 Prozent der Tests bei der Deutschen Bank der Fall. Bei der Santander wurden die Kosten in 30 Prozent, bei der Postbank und der Sparda in weniger als der Hälfte der Tests ungefragt genannt (Tabelle 19).</p>
<h3>Verkaufsdruck bei Restschuldversicherungen</h3>
<p>Bei einigen Banken ist auffällig häufig Verkaufsdruck bzw. Zwang beim Vertrieb von Restschuldversicherungen zu beobachten (Tabelle 20). In jeweils rund 80 Prozent der Tests, bei denen eine Restschuldversicherung angeboten wurde, wurde bei der Santander Bank und der Volks- und Raiffeisenbank Druck festgestellt. Am seltensten wurde Druck bei der Deutschen Bank und der Sparda Bank in Zusammenhang mit jeweils immerhin noch einem Fünftel der Restschuldversicherungsangebote verzeichnet. In 40 Prozent der Tests, bei denen eine Restschuldversicherung angeboten wurde, war diese bei der Santander Bank zwingende Voraussetzung für die Kreditbewilligung. In jeweils einem Fünftel entsprechender Tests war das bei der Deutschen Bank, der Postbank und der Targobank der Fall.</p>
<h3>Extreme Zinssätze bei Einberechnung der Restschuldversicherung</h3>
<p>Die Berater haben den Testern bei 80 von 94 Tests Restschuldversicherungen mitangeboten. Bei 11 von diesen Tests waren die Angaben nicht vollständig zur Verfügung gestellt worden – weder in Form eines Vertragsentwurfs noch eines Bildschirmausdrucks oder eines handschriftlichen Konditionenblatts. Bei 53 von 166 Kreditangeboten wurde inklusive der Restschuldversicherung eine extreme, d.h. 100 Prozent über dem Marktzinssatz liegende Verzinsung festgestellt. Einen klaren Hinweis auf Wucher, d.h. einen obligatorischen Abschluss und eine inklusive der Restkreditversicherung mehr als 100 Prozent über dem Marktzinssatz liegende Verzinsung gab es bei insgesamt 16 dieser 53 Verträge. Bei drei Angeboten wurde ein wucherischer effektiver Jahreszinssatz angeben.</p>
<h3>Kreditgespräche in Hörweite Dritter</h3>
<p>Bei 24 Prozent der Beratungsgespräche musste jederzeit damit gerechnet werden, dass Dritte vertrauliche Informationen über die Haushaltssituation der Tester erfahren. Zum Teil wurden die Gespräche in Hörweite zu den Kassenschaltern geführt. Bei der Santander Bank war lediglich in 18 Prozent der Tests die notwendige Diskretion gegeben.</p>
<p>Es ist vor dem Hintergrund der schlechten Ergebnisse bezüglich der Haushaltsanalyse und der Berücksichtigung zukünftiger Entwicklung nicht davon auszugehen, dass das Eingehen auf die Kundenbedürfnisse für den Kunden wirklich einen Mehrwert brachte. Immerhin wurden aber durchschnittlich ca. 90 Prozent der Prüfpunkte bezüglich des Eingehens der Berater auf Kundenbedürfnisse erreicht. D.h. die Kredithöhe oder die Laufzeit bzw. Ratenhöhe wurden thematisch angerissen.</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Um die Lesbarkeit zu erhöhen, wird hier und im Folgenden lediglich das generische Maskulinum verwendet. Es soll damit stets die Allgemeinheit angesprochen sein.</p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> Insgesamt wurden 166 Kreditangebote überreicht, 106 beinhalteten eine Restschuldversicherung, wovon 53 Kreditangebote wiederum unter Einbeziehung der Versicherungskosten zu einem Effektivzins führten, der mehr als das doppelte über den vergleichbaren Marktzinssätzen lag.</p>
<p><a href="#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a> Reifner, Udo, Helena Klinger, Michael Knobloch und Achim Tiffe, 2013, „Fairness und Verantwortung im Konsumentenkredit – ein Bewertungsprojekt“, institut für finanzdienstleistungen e.V.</p>
<p><a href="#_ftnref4" name="_ftn4">[4]</a> BaFin, 2017, „Marktuntersuchung zu Restkreditversicherungen“, <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2017/meldung_170620_restschuldversicherung.html">https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2017/meldung_170620_restschuldversicherung.html</a>, zuletzt abgerufen am 11.1.2019.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2019/02/14/markttest-ratenkredit/">Markttest Faire Kreditvergabe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie die Autofinanzierung zur Überschuldungsfalle werden kann – ein Feldversuch</title>
		<link>https://www.iff-hamburg.de/2019/01/16/wie-die-autofinanzierung-zur-ueberschuldungsfalle-werden-kann-ein-feldversuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2019 12:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Ulbricht]]></category>
		<category><![CDATA[iff-news]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit und Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Restschuldversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Überschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Wucher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzbericht: Autokredittest VW Golf IV Gebrauchtwagen Worum gehts? Hamburg, 16.01.2018 – Das Bündniss gegen Wucher feiert einjährigen Geburtstag. Zum diesem Anlass hat das iff testweise ein Finanzierungsgespräch für einen Gebrauchtwagen bei einem VW Händler durchgeführt. Autofinanzierungen sind sehr häufig und eine mangelhafte Beratung kann schnell zur Überschuldungsfalle werden. Beim Autokauf steht das Fahrzeug im Vordergrund. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2019/01/16/wie-die-autofinanzierung-zur-ueberschuldungsfalle-werden-kann-ein-feldversuch/">Wie die Autofinanzierung zur Überschuldungsfalle werden kann – ein Feldversuch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Kurzbericht: Autokredittest
VW Golf IV Gebrauchtwagen</em></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/01/autofinanzierung-zur-überschuldung-volkswagen-1024x683.jpg" alt="autofinanzierung führt in die überschuldung - iff testkauf" class="wp-image-5934"/><figcaption>autofinanzierung führt in die überschuldung &#8211; iff testkauf</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Worum gehts?</h2>



<p>Hamburg, 16.01.2018 – Das <a href="http://www.stopwucher.de/">Bündniss gegen Wucher</a> feiert einjährigen Geburtstag. Zum diesem Anlass hat das iff testweise ein Finanzierungsgespräch für einen Gebrauchtwagen bei einem VW Händler durchgeführt. Autofinanzierungen sind sehr häufig und eine mangelhafte Beratung kann schnell zur Überschuldungsfalle werden. Beim Autokauf steht das Fahrzeug im Vordergrund. Die Aufmerksamkeit bei der Finanzierung ist dagegen meist gering. Das kann die Kosten deutlich in die Höhe treiben.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Eine Beratung fand tatsächlich nicht statt </li><li>Ein möglicher <a href="https://www.iff-hamburg.de/wucher/">Wucher </a>kann sich im Preis verstecken</li><li>Der Kreditschutzbrief war ohne Anzahlung Voraussetzung für den Kredit</li><li>Mit Kreditschutzbrief waren die Zinsen 80 Prozent höher</li><li>Eine 20-prozentige Abschlusszahlung kann zur bösen Überraschung werden</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Beratung fand tatsächlich nicht statt </h2>



<p></p>



<p>Das Kreditgespräch fand tatsächlich nicht statt. Der monatlich verfügbare Betrag spielte bei dem Gespräch überhaupt keine Rolle. Auch sich abzeichnende Veränderungen wie die Geburt eines Kindes waren nicht relevant. Der Kunde bekam erst auf deutliche Nachfrage aufgezeigt, inwieweit sich die Gesamtbelastung und die Ratenhöhe über die Laufzeit an seine Bedürfnisse anpassen lassen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Kreditschutzbrief war ohne Anzahlung Voraussetzung für den Kredit </h2>



<p>Hätte der Kunde keine 20 Prozent Anzahlung leisten können, wäre er gezwungen gewesen, einen Kreditschutzbrief (Restkreditversicherung) abzuschließen. Das, unabhängig davon, dass bereits eine entsprechende Absicherung aufgezeigt wurde. Der Kreditschutzbrief erhöhte den ausgewiesenen Effektivzins um 80 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Wucher versteckt sich im Preis</h2>



<p>Beim Autokauf kann sich der <a href="https://www.iff-hamburg.de/wucher/">Wucher </a>im Preis verstecken. So kann der Preis bei einer Finanzierung deutlich über dem Barpreis liegen. Der „Barzahlungsrabatt“ verdeckt so einen Teil der Kreditkosten. Das macht es so schwer, einen möglichen Wucher überhaupt auszumachen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine 20-prozentige Abschlusszahlung kann zur bösen Überraschung werden </h2>



<p>Bei Autofinanzierungen handelt es sich nicht selten um sogenannte Ballonfinanzierungen: Am Ende der Kreditlaufzeit ist ein wesentlicher Teil des Fahrzeugwertes auf einen Schlag zu Zahlen. Die zu zahlende Schlussrate, dass heißt die um diesen Betrag erhöhte (Ballon-)Rate, kann zur bösen Überraschung werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Autofinanzierungen sind sehr häufig</h2>



<p>Laut einer IFA Studie vom März
2017 werden 30 Prozent der Autokäufe in Deutschland finanziert (9 Prozent
werden geleast). Dabei steht im Autoland Deutschland das Fahrzeug im Vorder-,
der Kredit und die Kreditberatung hingegen meist im Hintergrund. Wird die
finanzielle Belastbarkeit der Haushalte ignoriert, kann dies insbesondere bei
Menschen mit knappen frei verfügbaren Mitteln in eine Überschuldungssituation
führen. In Deutschland sind laut Schuldenatlas Creditreform bereits sieben
Millionen Menschen überschuldet, Tendenz steigend. Bisher fehlt eine breite
empirische Erhebung zum Autokreditmarkt. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages zum Thema &#8222;Lehren aus der Finanzkrise&#8220; am 10.12.2018</title>
		<link>https://www.iff-hamburg.de/2018/12/07/stellungnahme-oeffentliche-anhoerung-des-finanzausschusses-zum-thema-lehren-aus-der-finanzkrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2018 11:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Ulbricht]]></category>
		<category><![CDATA[iff-news]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit und Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Restschuldversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahme Finanzausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Überschuldung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Höchste Zeit für eine Kontrolle des Finanzvertriebs, online und offline Zusammenfassung: Trotz der Regulierungsbemühungen erhalten viele Verbraucher fehlerhafte, interessengeleitete Beratung bei Anlage- und Kreditentscheidungen. Das schwächt die notwendige private Vorsorge und erhöht das Überschuldungsrisiko, immer mehr Menschen werden abgehängt. Notwendig ist eine Marktaufsicht des Finanzvertriebs, online und offline. Um wirklich relevante Themen anzugehen, muss sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Höchste Zeit für eine Kontrolle des Finanzvertriebs, online und offline</h4>
<p><em>Zusammenfassung: Trotz der Regulierungsbemühungen erhalten viele Verbraucher fehlerhafte, interessengeleitete Beratung bei Anlage- und Kreditentscheidungen. Das schwächt die notwendige private Vorsorge und erhöht das Überschuldungsrisiko, immer mehr Menschen werden abgehängt. Notwendig ist eine Marktaufsicht des Finanzvertriebs, online und offline. Um wirklich relevante Themen anzugehen, muss sich diese Aufsicht auf noch zu erstellende Datenerhebungen über die Struktur und Entwicklung des Verbraucherfinanzsektors stützen.</em></p>
<p>Trotz aller Bemühungen, den Finanzmarkt zu regulieren, ist ein Kernproblem geblieben. <em>Es wird nicht ausreichend kontrolliert, wie den Verbrauchern Finanzprodukte verkauft werden</em>. Das betrifft sowohl den Offline- als auch den Online-Vertrieb. In beiden Fällen weiß der Kunde aufgrund der Komplexität von Finanzprodukten häufig nicht, was eine gute Beratung überhaupt ausmacht und auf was er achten muss.<strong><em><sup><a id="post-5672-footnote-ref-1" href="#post-5672-footnote-1">[1]</a></sup></em></strong> Das schafft ein erhebliches Informationsungleichgewicht zu Lasten des Verbrauchers. Er ist auf die Unabhängigkeit und Objektivität des Beraters bzw. Online-Portals angewiesen. Die Firmen, die Finanzprodukte vertreiben, haben aber eine Gewinnerzielungsabsicht, die im offensichtlichen Widerspruch zur notwendigen Neutralität bei der Beratung steht.</p>
<p>Auch nach der Lehmann-Pleite werden Anleger regelmäßig, wie zuletzt bei P&amp;R, geprellt und offensichtlich falsch beraten.<strong><em><sup><a id="post-5672-footnote-ref-2" href="#post-5672-footnote-2">[2]</a></sup></em> </strong>Schlimmer aber noch wiegen die Mängel in der Kreditberatung, bei der nicht selten unnötige Koppelprodukte wie Restschuldversicherungen die monatliche Belastung, gerade von finanziell verwundbaren Haushalten, erhöhen und eine Rückführung erschweren.<a id="post-5672-_Ref531939568"></a><strong><em><sup><a id="post-5672-footnote-ref-3" href="#post-5672-footnote-3">[3]</a></sup></em></strong> Sogenannte Nullprozentfinanzierungen, bspw. von Einrichtungsgegenständen und Elektronikartikeln führen junge, unerfahrene Verbraucher aufs Glatteis. Der schnelle, immer häufiger medienbruchlose, Abschluss von Finanzdienstleistungen tut sein Übriges. Die „digitale Beratung“, die bequem und zügig von statten gehen soll, ist häufig lückenhaft und letztlich riskant für Verbraucher.</p>
<p>So wundert es wenig, dass es trotz eines langanhaltenden konjunkturellen Aufschwungs immer mehr Überschuldete in Deutschland gibt, mittlerweile sind laut Creditreform-Daten sieben Millionen Erwachsene in dieser Situation.<strong><em><sup><a id="post-5672-footnote-ref-4" href="#post-5672-footnote-4">[4]</a></sup></em></strong> Das wiegt umso schwerer, als dass der Weg aus den Schulden in Deutschland so mühsam ist wie in kaum einem anderen Land. In der überwiegenden Zahl dauert es sechs Jahre Wohlverhaltenszeit, bis Überschuldete nach einem Restschuldbefreiungsverfahren wieder vollständig am Waren- und Dienstleistungsverkehr teilnehmen können. Die Verkürzungsmöglichkeiten auf fünf bzw. drei Jahre setzen Eigenmittel voraus, die Überschuldete gerade nicht haben. Leider nehmen immer weniger Überschuldete die Restschuldbefreiung, das sehr starke wirtschaftliche Einschränkungen mit sich bringt, überhaupt erst auf sich. Seitdem das Pfändungsschutzkonto die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr auch in der Überschuldung ermöglicht, haben sich viele Betroffene dauerhaft mit ihrer Situation abgefunden und ihre finanzielle Zukunft abgeschrieben. Damit sind sie aber von einer vollen gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen, die eine wirtschaftliche Teilhabe voraussetzt. Das birgt auch den Nährboden für zukünftige Ausgrenzung. Verhältnismäßig häufig handelt es sich bei den Überschuldeten um Familien mit Kindern, insbesondere alleinerziehenden Müttern.<strong><em><sup><a id="post-5672-footnote-ref-5" href="#post-5672-footnote-5">[5]</a></sup></em></strong> Die Chancen von Kindern hängen nicht zuletzt von den Möglichkeiten ab, die ihnen ihre Eltern bieten können.<strong><em><sup><a id="post-5672-footnote-ref-6" href="#post-5672-footnote-6">[6]</a></sup></em></strong></p>
<p>Verkauf ist nicht bloße Informationsaufnahme und -weitergabe. Nicht nur auf dem Gebrauchtwagenmarkt werden alle Register gezogen. Ja, der Informationsaustausch, allerdings in beiden Richtungen, steht am Anfang einer bedürfnisorientierten Beratung. Im persönlichen Gespräch sollte es idealerweise vor allem darum gehen, das passende Produkt für den Kunden zu finden. Am Anfang einer solchen Beratung sollte daher die gründliche Erfassung der für diesen Zweck notwendigen Informationen stehen. Auf der anderen Seite sollte der Kunde die wesentlichen Informationen erhalten und erläutert sowie die Alternativen erklärt bekommen, um eine informierte Entscheidung treffen zu können.</p>
<p>Was ist aber, wenn der Berater wichtige Informationen weglässt und anderen, werblichen Informationen ein größeres Gewicht im Gespräch einräumt? Was, wenn der Abschluss eines Produkts mit Druck oder Zwang daran geknüpft wird, ein anderes, nicht gewünschtes Produkt zusätzlich abzuschließen? Dabei gehen Berater teilweise auch darüber hinweg, dass der Kunde bereits ein Produkt abgeschlossen hat, das dem selben Zweck dient.<strong><em><sup><a id="post-5672-footnote-ref-7" href="#post-5672-footnote-7">[7]</a></sup></em> </strong>Was, wenn die Risikoanalyse kleingehalten wird, weil im Zweifel nur der Kunde die Folgen davon zu tragen hat? Regulierung ist nur so gut, wie ihre Ansprache im Verkaufsgespräch. Ein Berater kann, wenn er möchte, wichtige Informationspflichten als überflüssige „EU-Banane“ abtun, der man eben pflichtschuldig Genüge leisten müsse. Die Verträge und schriftlichen Dokumentationen geben nicht notwendigerweise wieder, wie sie zu Stande gekommen sind.</p>
<p>Beim Onlinevertrieb nimmt die Einflussnahme andere Formen an, vom Ergebnis her ist sie aber im Wesentlichen gleich. Hier spielt die Art der Darstellung eine wesentliche Rolle. So kann schon der einfache Umstand, dass das Auge aufgrund des Leseflusses oben links im Bildschirm angeordnete Informationen zuerst wahrnimmt, bereits die Aufmerksamkeit auf oder von einer bestimmten Information weglenken. Auch sind Informationen, die erst über mehrere Schritte zugänglich sind, für viele Kunden effektiv nicht vorhanden. Selbst die „Honorarberater“ des Internets, die Vergleichsportale, haben sich hinsichtlich der Transparenz und Objektivität als Wolf im Schafspelz erwiesen.<strong><em><sup><a id="post-5672-footnote-ref-8" href="#post-5672-footnote-8">[8]</a></sup> </em> </strong></p>
<p>Wer aber schützt die Verbraucher, die in der Regel nicht erkennen, wenn sie schlecht beraten oder gar betrogen werden? Zudem sind verwundbare Verbraucher oft froh, überhaupt einen Kredit zu erhalten und befinden sich in einer Position der Schwäche. Sie sind es, die häufig das nehmen müssen, was sie angeboten bekommen. Die Produkte selbst zu testen, greift zu kurz. Entscheidend ist, ob das Produkt zum Kunden passt. Abwarten, bis Missstände häufig genug bei Verbraucherschützern, Ombudsleuten oder letzten Endes bei Schuldenberatungen auftauchen, lässt viele Verbraucher unnötig Opfer schlechter Beratung werden. Um sie vor vermeidbaren finanziellen Notlagen zu schützen, bedarf es einer Offensichtlichkeit, die es in anderen Bereichen des Verbraucherschutzes, wie dem Lebensmittelbereich, längst gibt: Regelmäßige Kontrollen.</p>
<p>Aufsichtsbehörden dürfen sich nicht damit zufriedengeben, dass die Verbraucher Fehlentwicklungen an sie herantragen. Es müssen Strukturen geschaffen werden, die den Vertrieb, online wie offline, regelmäßig untersuchen. Dabei sollten die Behörden sich vor allem auf die Produkte konzentrieren, die häufig vertrieben werden und auch das Aufkommen neuer Produkte frühzeitig begleiten. Das setzt voraus, dass die statistischen Daten über Finanzprodukte, die an Verbraucher vertrieben werden, vollständiger erhoben, transparenter aufbereitet und auch der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Häufig genug ist unklar, wie genau sich die Vertriebszahlen offensichtlich millionenfach vertriebener Finanzdienstleistungsprodukte, wie bspw. die der Restschuldversicherungen, entwickeln geschweige denn wie die Marktstruktur ist oder was konkret vertrieben wird.<strong><em><sup><a id="post-5672-footnote-ref-9" href="#post-5672-footnote-9">[9]</a></sup></em></strong> Ohne Daten aber, ist eine sinnvolle Vertriebskontrolle nicht möglich. Eine sinnvolle Aufsicht muss sich auf die relevanten Produkte konzentrieren.</p>
<p>Dr. Dirk Ulbricht</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li id="post-5672-footnote-1">Siehe den „Weltbildungsbericht 2019“ der UNESCO, <a href="https://www.unesco.de/sites/default/files/2018-11/Deutsche%20Kurzfassung%20GEMR%202019%20-%20FINAL.pdf">https://www.unesco.de/sites/default/files/2018-11/Deutsche%20Kurzfassung%20GEMR%202019%20-%20FINAL.pdf</a>. <a href="#post-5672-footnote-ref-1">↑</a></li>
<li id="post-5672-footnote-2">Siehe, z.B., <a href="https://www.finanzwende.de/themen/pr-skandal/">https://www.finanzwende.de/themen/pr-skandal/</a> für weitere Informationen. <a href="#post-5672-footnote-ref-2">↑</a></li>
<li id="post-5672-footnote-3">Von Seiten der Verbraucherzentrale wurde auch festgestellt, dass sie regelmäßig ohne Bedarfsprüfung verkauft werden. So werden bestehende Versicherungen ignoriert und mit den Restschuldversicherungen doppelt, d.h., überversichert. Siehe „Missstände bei der Restkreditversicherung“, Verbraucherzentrale Sachsen und Verbraucherzentrale Hessen, 2015: <a href="http://www.verbraucher.de/restkreditversicherungen-bericht-2015">http://www.verbraucher.de/restkreditversicherungen-bericht-2015</a>, Abruf: 15.5.2017. <a href="#post-5672-footnote-ref-3">↑</a></li>
<li id="post-5672-footnote-4">„SchuldnerAtlas Deutschland 2018“, Creditreform. https://www.creditreform.de/aktuelles/wirtschaftsforschung/schuldneratlas-deutschland.html <a href="#post-5672-footnote-ref-4">↑</a></li>
<li id="post-5672-footnote-5">Peters und Ulbricht, 2018, „Iff Überschuldungsreport 2018“, institut für finanzdienstleistungen, Hamburg. <a href="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2018/11/%C3%9Cberschuldungsreport-2018.pdf">https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2018/11/%C3%9Cberschuldungsreport-2018.pdf</a>. <a href="#post-5672-footnote-ref-5">↑</a></li>
<li id="post-5672-footnote-6">„Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung“, 2018, Deutsche Bundesregierung, <a href="https://www.armuts-und-reichtumsbericht.de/SharedDocs/Downloads/Berichte/5-arb-kurzfassung.pdf;jsessionid=488923383F0E42EF851C275D7D3C463C?__blob=publicationFile&amp;v=4">https://www.armuts-und-reichtumsbericht.de/SharedDocs/Downloads/Berichte/5-arb-kurzfassung.pdf;jsessionid=488923383F0E42EF851C275D7D3C463C?__blob=publicationFile&amp;v=4</a>. <a href="#post-5672-footnote-ref-6">↑</a></li>
<li id="post-5672-footnote-7">Siehe Fußnote 4. <a href="#post-5672-footnote-ref-7">↑</a></li>
<li id="post-5672-footnote-8">Vergl. Studie zur Bewertung des Rankings von Vergleichsportalen in Bezug auf Finanzdienstleistungsprodukte | Institut für Finanzdienstleistungen im Auftrag des vzbv, 2017,, <a href="https://www.vzbv.de/pressemitteilung/studie-zu-finanzvergleichsportalen-unter-falscher-flagge">https://www.vzbv.de/pressemitteilung/studie-zu-finanzvergleichsportalen-unter-falscher-flagge</a>. <a href="#post-5672-footnote-ref-8">↑</a></li>
<li id="post-5672-footnote-9">Ulbricht, Dirk, 2017, „Effizienter Verbraucherschutz muss sich auf wichtige Themen konzentrieren“, <a href="https://www.iff-hamburg.de/2017/06/26/news-49149/">https://www.iff-hamburg.de/2017/06/26/news-49149/</a>. <a href="#post-5672-footnote-ref-9">↑</a></li>
</ol>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2018/12/07/stellungnahme-oeffentliche-anhoerung-des-finanzausschusses-zum-thema-lehren-aus-der-finanzkrise/">Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages zum Thema &#8222;Lehren aus der Finanzkrise&#8220; am 10.12.2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Kettenkredit Beispiel</title>
		<link>https://www.iff-hamburg.de/ein-kettenkredit-beispiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 16:23:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achim Tiffe]]></category>
		<category><![CDATA[iff-news]]></category>
		<category><![CDATA[Restschuldversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Überschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Reifner]]></category>
		<category><![CDATA[Wucher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.iff-hamburg.de/?page_id=3102</guid>

					<description><![CDATA[<p>Udo Reifner vertritt zusammen mit der Anwaltskanzlei JUEST+OPRECHT mehrere typische Fälle von Kettenkrediten. Wucherische Ratenkredite sind kompliziert und zeitraubend, verdienen können Anwälte daran verhältnismäßig wenig. Anhand eines Falls wird der systemische Wucher modellhaft aufbereitet. Der Fokus liegt zunächst auf einer Bank, der TARGO BANK, die aus der Citibank hervorgegangen ist und seit Jahrzehnten für wucherverdächtige [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/ein-kettenkredit-beispiel/">Ein Kettenkredit Beispiel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Udo Reifner vertritt zusammen mit der Anwaltskanzlei JUEST+OPRECHT mehrere typische Fälle von Kettenkrediten. Wucherische Ratenkredite sind kompliziert und zeitraubend, verdienen können Anwälte daran verhältnismäßig wenig. Anhand eines Falls wird der systemische Wucher modellhaft aufbereitet. Der Fokus liegt zunächst auf einer Bank, der TARGO BANK, die aus der Citibank hervorgegangen ist und seit Jahrzehnten für wucherverdächtige Konstruktionen bekannt ist.</p>
<p>Die Verträge sind unübersichtlich und benutzen bankenspezifische Begriffe. Die Konzentration auf eine Bank erleichtert zunächst die Standardisierung sowie die Mobilisierung.Die nachfolgenden Berechnungen, die ganz überwiegend der TARGO BANK seit Monaten vorliegen, wurden durch Prof. Udo Reifner für die Verbraucherverbände ehrenamtlich durchgeführt. Zugrunde gelegt wurden die Informationen aus den Kreditvertragsformularen. Prof. Reifner ist in vielen Prozessen als gerichtlich bestellter mathematischer Sachverständiger im Darlehensrecht bestellt worden. Gleichwohl übernehmen wir keine Garantie, dass im Einzelfall andere Ergebnisse errechnet werden können, insbesondere weil nicht alle Unterlagen zum tatsächlichen Verlauf vorliegen. Es geht hier nicht um Details, sondern um einen Beleg für die Einschätzung, dass es sich bei dieser Art Kreditvergabe um wucherisches System handelt, das durch Aufspal-tung in eine Vielzahl von Produkten unsichtbar gemacht wurde.</p>
<p><a href="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2018/03/Fallpräsentation-Ratenkredit.pdf">Fallpräsentation Ratenkredit</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/ein-kettenkredit-beispiel/">Ein Kettenkredit Beispiel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Restschuldversicherung ist immer freiwillig, weil man den Kredit ja nicht abschließen muss.“</title>
		<link>https://www.iff-hamburg.de/2018/01/26/restschuldversicherung-ist-immer-freiwillig-weil-man-den-kredit-ja-nicht-abschliessen-muss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 14:50:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[iff-news]]></category>
		<category><![CDATA[Restschuldversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wucher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wucher ist Zwang. Herr J. hat sich als mündiger Bürger erwiesen, doch die Bank wird auch damit fertig, wie er uns schrieb: „Beim Kredit Antrag wurde mir eine Restschuldversicherung angeboten. Diese habe ich abgelehnt, da ich sie als unnötig und zu teuer empfunden habe. Nachdem mein Antrag geprüft wurde, wurde mir die Restschuldversicherung als Bedingung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2018/01/26/restschuldversicherung-ist-immer-freiwillig-weil-man-den-kredit-ja-nicht-abschliessen-muss/">„Restschuldversicherung ist immer freiwillig, weil man den Kredit ja nicht abschließen muss.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wucher ist Zwang. Herr J. hat sich als mündiger Bürger erwiesen, doch die Bank wird auch damit fertig, wie er uns schrieb:</p>
<blockquote><p>„Beim Kredit Antrag wurde mir eine Restschuldversicherung angeboten. Diese habe ich abgelehnt, da ich sie als unnötig und zu teuer empfunden habe. Nachdem mein Antrag geprüft wurde, wurde mir die Restschuldversicherung als Bedingung für den Vertragsabschluss genannt. Es wurde mir erklärt, dass die Versicherung über eine 1-mal Zahlung mit dem Kredit finanziert wird. Auf die Frage, wieso in den Unterlagen „freiwillige Restschuldversicherung“ steht, antwortete mir der Mitarbeiter, dass der Kredit freiwillig ist und damit die Versicherung auch. Später habe ich erfahren, dass in einem solchen Fall, die Bank die Restschuldversicherungen mit in den Effektiven Jahreszins einrechnen muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich habe keine Gründe eine solche Versicherung abzuschließen:<br />
1. Ich bin ledig und habe keine Erben<br />
2. Ich habe außer Schulden nichts zu vererben</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mein Motiv für den Kredit war eine Umschuldung, leider habe ich keine Bank gefunden, die mir einen fairen Kredit anbot, ich hatte einen überzogenen Dispokredit und sah mich unter Handlungszwang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Angefragt habe ich einen Kredit über 7 Jahre mit einer Monatlichen Rate von 180,00€ für 7,03% p.a. effektiv (ich denke das ist eine Realistische Erwartungshaltung),<br />
verkauft wurde mir ein Kredit über 7 Jahre mit einer Monatlichen Rate von 240,36€, das waren  10,99% p.a. effektiv, der Unterschied, ohne Restschuldversicherung ist 18,89%, das sind insgesamt 3208,80€.&#8220;</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2018/01/26/restschuldversicherung-ist-immer-freiwillig-weil-man-den-kredit-ja-nicht-abschliessen-muss/">„Restschuldversicherung ist immer freiwillig, weil man den Kredit ja nicht abschließen muss.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gründung des Bündnis gegen den Wucher</title>
		<link>https://www.iff-hamburg.de/2018/01/05/gruendung-des-buendnis-gegen-den-wucher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 14:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dirk Ulbricht]]></category>
		<category><![CDATA[iff-news]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Knobloch]]></category>
		<category><![CDATA[Restschuldversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Reifner]]></category>
		<category><![CDATA[Wucher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.iff-hamburg.de/?p=2248</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2018/01/05/gruendung-des-buendnis-gegen-den-wucher/">Gründung des Bündnis gegen den Wucher</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Die Verbraucherzentralen Sachsen und Hamburg, die <a href="http://www.soziale-schuldnerberatung-hamburg.de/">LAG Schuldnerberatung</a> Hamburg und Institut für Finanzdienstleistungen sagen Wucher den Kampf an</h4>
<p>Kredite mit viel zu hohen Zinsen, die Restschuldversicherung wird zur Kostenfalle oder übertrieben hohe Inkassokosten – überteuerte Preise gibt es soweit das Auge reicht. Doch Verbraucher sind oft nicht sicher, ob es sich um Wucher handelt und welche Rechte sie haben.</p>
<p>Die Verbraucherzentralen Sachsen und Hamburg, sowie das Institut für Finanzdienstleistungen (iff), LAG Schuldnerberatung Hamburg und Rechtsanwalt Prof. Dr. Udo Reifner setzen deshalb den Startschuss für ein bundesweites Bündnis aus Finanzexperten, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Wucher im Bereich der Banken einzudämmen und mehr Rechtssicherheit für Verbraucher zu schaffen.<br /> <strong>Was:              Startschuss für das Bündnis gegen Wucher</strong></p>
<p><strong>Wann:          Donnerstag, 11. Januar 2018 um 10:30 Uhr</strong></p>
<p><strong>Wer:</strong>              <strong>Andrea Heyer</strong>, Referatsleiterin Finanzdienstleistungen Verbraucherzentrale Sachsen</p>
<p><strong>                          Michael Knobloch,</strong> Vorstand Verbraucherzentrale Hamburg</p>
<p><strong>        </strong><strong>                  Prof. Dr. Udo Reifner</strong>, Rechtsanwalt</p>
<p><strong>                          Dr. Dirk Ulbricht,</strong> Direktor Institut für Finanzdienstleistungen (iff), Hamburg</p>
<p><strong>Wo:                Verbraucherzentrale in Leipzig, </strong><strong>Katharinenstraße 17, </strong><strong>04109 Leipzig</strong></p>
<p>oder               <strong>per Livestream für Medienvertreter unter dem Link: </strong><a href="https://www.hlsplayer.net/rtmp-player"><strong>https://www.hlsplayer.net/rtmp-player</strong></a>,</p>
<p><strong>                         Zugangscode: rtmp://195.145.155.82:8081/live/731907</strong></p>
<p>Egal ob analog oder digital &#8211; wir laden Sie recht zu unserer Pressekonferenz ein und freuen uns über Ihr Kommen und eine kurze Rückmeldung vorab.</p>
<p><strong>Ansprechpartner für die Medien:</strong></p>
<p>Herr Dr. Dirk Ulbricht<br /> Tel: 040 / 3096-910</p>
<p>E-Mail: dirk.ulbricht@iff-hamburg.de</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2018/01/05/gruendung-des-buendnis-gegen-den-wucher/">Gründung des Bündnis gegen den Wucher</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
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		<title>Warum Sie keine Restschuldversicherung abschließen sollten</title>
		<link>https://www.iff-hamburg.de/2017/10/21/warum-sie-keine-restschuldversicherung-abschliessen-sollten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iff]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2017 16:57:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dirk Ulbricht]]></category>
		<category><![CDATA[iff-news]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Restschuldversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wucher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.iff-hamburg.de/?p=1687</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dirk Ulbricht im Interview mit der dpa zu Restschuldversicherung: Link zum Artikel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2017/10/21/warum-sie-keine-restschuldversicherung-abschliessen-sollten/">Warum Sie keine Restschuldversicherung abschließen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.iff-hamburg.de/iff/team/dirk-ulbricht/">Dirk Ulbricht</a> im Interview mit der dpa zu Restschuldversicherung: <a href="http://www.t-online.de/finanzen/boerse/news/id_82545334/warum-sie-keine-restschuldversicherung-abschliessen-sollten.html">Link zum Artikel</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2017/10/21/warum-sie-keine-restschuldversicherung-abschliessen-sollten/">Warum Sie keine Restschuldversicherung abschließen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Restschuldversicherung und Liquiditätssicherung: Analyse und Produktentwicklung</title>
		<link>https://www.iff-hamburg.de/2010/04/10/restschuldversicherung-und-liquiditaetssicherung-analyse-und-produktentwicklung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iff]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 16:43:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Michael Knobloch]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>
		<category><![CDATA[Restschuldversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Reifner]]></category>
		<category><![CDATA[Wucher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.iff-hamburg.de/?p=1873</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieses Buch zeigt auf, dass die aktuell angebotenen Restschuldversicherungen dem Zweck der Vermeidung von Überschuldung, Kreditkündigung und Insolvenz nicht gerecht werden. Sie sind im Wesentlichen Produkte, die von der Anbieterseite so den Versicherern abverlangt werden, dass dadurch erhebliche Zusatzverdienste erreicht werden können. Das Buch zeichnet die tatsächliche Lage sowie die rechtliche Bewertung nach und entwickelt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2010/04/10/restschuldversicherung-und-liquiditaetssicherung-analyse-und-produktentwicklung/">Restschuldversicherung und Liquiditätssicherung: Analyse und Produktentwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Buch zeigt auf, dass die aktuell angebotenen Restschuldversicherungen dem Zweck der Vermeidung von Überschuldung, Kreditkündigung und Insolvenz nicht gerecht werden. Sie sind im Wesentlichen Produkte, die von der Anbieterseite so den Versicherern abverlangt werden, dass dadurch erhebliche Zusatzverdienste erreicht werden können. Das Buch zeichnet die tatsächliche Lage sowie die rechtliche Bewertung nach und entwickelt dann ein neues Produkt, die Kapitalkreditversicherung, die sich den tatsächlichen Problemen der Liquiditätssicherung („Payment Protection“) widmet, die sehr unterschiedliche Hilfen notwendig macht. Der Verbraucher erhält Anreize, sie nicht nur in geringem Maße zu nutzen, die Bank wird durch die Versicherung von den kosten der Pflege notleidender Kredite entlastet und das neue Produkt hält auch den Kriterien einer verschärften Verbraucherschutzrechtsprechung stand. Es wendet sich an Banker, Finanzvermittler, Schuldner- und Verbraucherberater sowie an Studierende der Bankwirtschaft und Juristen.</p>
<p><a href="https://www.amazon.de/Restschuldversicherung-Liquidit%C3%A4tssicherung-Produktentwicklung-Udo-Reifner/dp/3839146062"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1874" src="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2017/12/Restschuldversicherung-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" srcset="https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2017/12/Restschuldversicherung-213x300.jpg 213w, https://www.iff-hamburg.de/wp-content/uploads/2017/12/Restschuldversicherung.jpg 354w" sizes="(max-width: 213px) 100vw, 213px" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.iff-hamburg.de/2010/04/10/restschuldversicherung-und-liquiditaetssicherung-analyse-und-produktentwicklung/">Restschuldversicherung und Liquiditätssicherung: Analyse und Produktentwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.iff-hamburg.de/startseite">iff | institut für finanzdienstleistungen e.V.</a>.</p>
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