gender pay gap

Jährlicher Überschuldungsreport

Projekttyp: Forschungsprojekt

Auftraggeber*in: Stiftung Deutschland im Plus

Laufzeit: Dezember 2020 – Juni 2021

Ansprechperson iff: Dr. Sally Peters

Der Überschuldungsreport erscheint regelmäßig seit 2007 und analysiert Struktur und Entwicklung der Überschuldung in Deutschland. Im Fokus stehen dabei die hauptsächlichen Auslöser einer Überschuldungssituation und deren Auswirkungen. Grundlage des Reports sind Fälle von Ratsuchenden, die in Schuldnerberatungsstellen bei der Bewältigung ihrer finanziellen Probleme unterstützt werden. Quelle ist die Fachsoftware CAWIN, die Schuldnerberaterinnen und Schuldnerberater dabei unterstützt, gemeinsam mit den Ratsuchenden ihre Schuldenproblematik zu bewältigen.

gender pay gap

Überschuldungsursachen – Aktueller Stand und Perspektiven

Projekttyp: Forschungsprojekt

Auftraggeber*in: Stiftung Deutschland im Plus

Laufzeit: Dezember 2020 – Dezember 2022

Ansprechperson iff: Dr. Sally Peters

Es wird schon seit langem kritisiert, dass es keine absoluten Überschuldungszahlen von unabhängiger Seite gibt. Die Erfassung präziser und unabhängiger Überschuldungszahlen ist jedoch Voraussetzung, um Änderungen in der Gesetzgebung oder in der Arbeit der Schuldnerberatung ex-post zu evaluieren und so zu bewerten. Um darüber hinaus ex-ante zielführende Empfehlungen auf Ebene der Gesetzgebenden, der Schuldnerberatung sowie die Verbundarbeit zu identifizieren, bedarf es einer tiefergehenden Analyse verschiedener Schuldnertypen. Die Identifizierung und Quantifizierung dieser Schuldnertypen ist für die Weiterentwicklung des sozialen Beratungsarbeit maßgeblich.

Im Rahmen dieses Projekts arbeiten wir an der Weiterentwicklung der Überschuldungsursachen und Überschuldungszahlen. Das Projekt dient daher dem Ziel, die Statistik zu Überschuldung in Bezug auf die Qualität und der Tiefe, Differenzierung der Schätzung zu verbessern.

Foto: Kawee – stock.adobe.com

Corona-Krise

Private Überschuldung in Deutschland: Machbarkeit und Zukunft von Schuldnerberatung in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Projekttyp: Forschungsprojekt

Auftraggeber*in: Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)

Laufzeit: Juli 2020 – Dezember 2020

Projektbeteiligte: GP-Forschungsgruppe

Ansprechperson iff: Dr. Sally Peters; Dr. Hanne Roggemann

Im Rahmen des Projekts werden die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Überschuldung untersucht. Die mit der Covid-19-Pandemie verbundenen Beschränkungen führen zu finanziellen und psycho-sozialen Einschränkungen und auch Unterstützungsangebote müssen ihre Beratungstätigkeit auf die neuen Bedarfe und Bedürfnisse einstellen. Anhand zweier prototypischer Regionen wird der Zusammenhang von privater Überschuldung und Covid-19 Infektionsgeschehen sowie die Auswirkungen auf die Schuldnerberatung untersucht.

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daad

Konzept der systemischen Wirkungserfassung mittels Monitoring von Vergleichsgruppen im SP/DL Stipendienprogramm

Projekttyp: Beratung

Auftraggeber*in: Deutscher Akademischer Austausch Dienst

Laufzeit: August 2020 – November 2021

Ansprechperson iff: Dr. Hanne Roggemann

Während in der Vergangenheit öffentlich finanzierte Programme größtenteils hinsichtlich der Implementierung der Aktivitäten und des Outputs beurteilt wurden, wird heutzutage vor allem von öffentlichen Geldgebern die Darstellung der erzielten Wirkungen nachgefragt. Die damit verbundene inhaltliche Verschiebung hin zu den entwicklungspolitischen Wirkungen eines Programms hin geht zudem mit einer methodischen Verschiebung einher, die es erlaubt Ursache-Wirkungsbeziehungen zu identifizieren.

Im Rahmen dieses Projekts wird für den DAAD ein Konzept der systematischen Wirkungserfassung für das SP/DL Stipendienprogramm ausgearbeitet.

Foto: michaeljung – stock.adobe.com

beratung

Provision of actions to extend the availability and improve the quality of debt-advice services for European households

(Bereitstellung von Maßnahmen zur Erweiterung der Verfügbarkeit und Verbesserung der Qualität von Schuldenberatungsdiensten für europäische Haushalte)

Projekttyp: Forschungsprojekt

Auftraggeber*in: EUROPEAN COMMISSION (CHAFEA) / Konsortium über VVA / Centre for European Policy Studies (CEPS)

Laufzeit: Juni 2020 – September 2021

Ansprechperson iff: Dr. Sally Peters

Ziel des Projekts ist die Erweiterung der Verfügbarkeit und die Verbesserung der Qualität von Schuldnerberatungsdiensten für europäische Haushalte. Im Rahmen des Projekts erfolgt eine Kosten-Nutzen-Analyse der Auswirkungen der Schuldnerberatung auf überschuldete Haushalte und die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zum Aufbau von Kapazitäten in EU-Mitgliedstaaten.

Foto: sepy – stock.adobe.com

immobilienrente

Evaluierung der Entwicklungen im Bereich der Kreditwürdigkeitsprüfung bei Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträgen

Projekttyp: Evaluierung

Auftraggeber*in: Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV)

Laufzeit: April 2020 – April 2021

Projektbeteiligte: Prof. Dr. Peter Rott, Prof. Dr. Petra Buck-Heeb, Jun. Prof. Claire Feldhusen, Prof. Dr. Ulrich Fritsche und Prof. Dr. Ingrid Größl.

Ansprechperson iff: Dr. Helena Klinger; Dr. Duygu Damar

Im Rahmen des Projekts sollen die Entwicklungen im Bereich der Kreditwürdigkeitsprüfung bei Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträgen in Deutschland seit Geltung der neuen Vorschriften im KWG und im BGB untersucht werden.

Hierbei werden Struktur und Praxis der Kreditwürdigkeitsprüfung in Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen durch die Kreditinstitute sowie deren Bewertung untersucht, um festzustellen, ob die Kreditwürdigkeitsprüfung in der Praxis das Ziel erreicht, Verbraucherinnen und Verbraucher effektiv vor überfordernden Finanzierungen zu schützen.

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Produktiver Kredit – Entwicklung eines Konzepts

Projekttyp: Gutachten

Auftraggeber*in: Verbraucherzentralen Bundesverband (vzbv)

Laufzeit: August 2020 – November 2020

Ansprechperson iff: Dr. Helena Klinger; Dr. Hanne Roggemann

Im Rahmen des Gutachtens wird untersucht, was einen produktiven Kredit auszeichnet und durch welche gesetzlichen Maßnahmen die Produktivität einer Kreditbeziehung gefördert werden kann.

Eine Kreditbeziehung kann dann als produktiv bezeichnet werden, wenn im Sinne der verantwortlichen Kreditvergabe die Kreditnehmerin, der Kreditnehmer vor einer finanziell überfordernden Fehlentscheidungen bewahrt wird, ihr, bzw. ihm andererseits als wirtschaftliche Investition in die Zukunft ein niedrigschwelliger Zugang und Fortbestand der Vertragsbeziehung ermöglicht wird. Mitunter besteht ein Zielkonflikt zwischen diesen Zielen, die es im Gutachten aufzulösen gilt

Um dieser Problemstellung im vorliegenden Gutachten nachzugehen, werden zunächst vorhandene Konzepte der verbraucherfreundlichen Kreditbeziehung dargestellt, um diese nachfolgend dem Konzept des produktiven Kredits gegenüberzustellen und eine Abgrenzung vorzunehmen. Unter dem Blickwinkel dieses Konzepts erfolgt im Anschluss eine Bestandsaufnahme der Geschäftspraxis sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen im Bereich der Konsumentenkredite. Diese Bestandsaufnahme orientiert sich am SALIS Evaluierungsmodell für Finanzdienstleistungen. Abschließend werden notwendige Empfehlungen zur Erreichung der Produktivität eines Konsumentenkredits formuliert.

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gender pay gap

Fachliche/r Gutachter*in zur Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Projekttyp: Beratung

Auftraggeber*in: Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval)

Laufzeit: Dezember 2020 – Juni 2021

Ansprechperson iff: Dr. Hanne Roggemann

Offiziellen Schätzungen zufolge beläuft sich die Finanzierungslücke zur Erreichung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung allein in Entwicklungsländern auf rund 2,5 Billionen US-Dollar pro Jahr. Selbst eine erhebliche Aufstockung öffentlicher Mittel, die als Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit eingesetzt und anerkannt werden, würde nicht ausreichen, um diese Finanzierungslücke zu schließen. Vor diesem Hintergrund hat die Einbindung des Privatsektors in die Entwicklungszusammenarbeit in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. So sprechen sich die Geberländer in der Addis Ababa Action Agenda 2015 dafür aus, verstärkt innovative Finanzierungsansätze oder Public-Private-Partnerships zu nutzen, um private Mittel für entwicklungspolitische Investitionen zu mobilisieren.

Evidenz zu instrumenten- und programmübergreifenden Wirkungen ist bislang jedoch nur in geringem Umfang vorhanden. Vor diesem Hintergrund führt das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit eine Evaluierungssynthese zur Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit durch. Das iff berät das DEval bei dieser Evaluierungssynthese.