Stromsperre

Evaluierung der Saarländischen Vereinbarung zur Vermeidung von Stromsperren

Projekttyp: Evaluierung/ Auftraggeber*in: Verbraucherzentrale Saarland / Laufzeit: 1. März 2022 – 31. Mai 2022 / Ansprechperson iff: Dr. Sally Peters
Im Rahmen der Vereinbarung wurde eine „Melde- und Steuerungsstelle“ bei der Verbraucherzentrale Saarland eingerichtet, welche als Anlaufstelle für von Stromsperren bedrohten Personen außerhalb des Leistungsbezugs nach dem SGB II bzw. dem SGB XII sowie für ungelöste Fälle zwischen Jobcenter/Sozialamt und Energieversorger fungiert. Es wurde zudem aus den Mitteln des Landes ein „Notfallfonds Stromsperren“ eingerichtet, aus dem im Falle einer Stromsperre, die die betroffene Person aus eigenen Mitteln nicht mehr abwenden kann, bis zu 50 Prozent des Schuldbetrags über den Notfallfonds getilgt werden kann. Mit dem Konzept „Energiesicherungsstelle“ wurde zudem ein unabhängiges Gremium geschaffen, das Verfahrungswege und Rahmenbedingungen erarbeiten soll, wie Stromsperren verhindert werden können und über die Vergabe von Mitteln aus dem „Notfallfonds Stromsperren“ konsensual entscheidet. Nach einer einjährigen Modellphase wurden die oben genannten Maßnahmen nun vom iff, als unabhängige dritte Stelle evaluiert.

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Entwicklungszusammenarbeit

Die Bedeutung von Finanzdienstleistungen für die Lebenslage von Familien in herausfordernden Finanzsituationen

Projekttyp: Forschungsprojekt / Auftraggeber*in: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg / Laufzeit: Oktober 2021 – Februar 2022 / Ansprechperson iff: Dr. Sally Peters
Ziel des dargestellten Projekts ist ein Überblick über die derzeitige Diskussion zur Schutzpolitik für die Verbrauchergruppe der „vulnerable Verbraucher*innen“ mit dem besonderen Fokus Familien in herausfordernden finanziellen Situationen und der Entwicklung eines Instrumentenkoffers zum Themenbereich Finanzen, der Fachkräfte aus Bildungs- und Beratungsangeboten im Umgang mit den Themen Geld und Finanzdienstleistungen unterstützen soll.

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Entwicklungszusammenarbeit

Fachliche/r Gutachter*in zur Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Projekttyp: Beratung / Auftraggeber*in: Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) / Laufzeit: Dezember 2020 – Dezember 2021 / Ansprechperson iff: Dr. Hanne Roggemann
Offiziellen Schätzungen zufolge beläuft sich die Finanzierungslücke zur Erreichung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung allein in Entwicklungsländern auf rund 2,5 Billionen US-Dollar pro Jahr. Selbst eine erhebliche Aufstockung öffentlicher Mittel, die als Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit eingesetzt und anerkannt werden, würde nicht ausreichen, um diese Finanzierungslücke zu schließen. Vor diesem Hintergrund hat die Einbindung des Privatsektors in die Entwicklungszusammenarbeit in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. So sprechen sich die Geberländer in der Addis Ababa Action Agenda 2015 dafür aus, verstärkt innovative Finanzierungsansätze oder Public-Private-Partnerships zu nutzen, um private Mittel für entwicklungspolitische Investitionen zu mobilisieren.
Evidenz zu instrumenten- und programmübergreifenden Wirkungen ist bislang jedoch nur in geringem Umfang vorhanden. Vor diesem Hintergrund führt das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit eine Evaluierungssynthese zur Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit durch. Das iff berät das DEval bei dieser Evaluierungssynthese.

nachhaltige-Lieferketten

Förderung nachhaltiger Lieferketten durch die Deutsche Entwicklungszusammenarbeit

Projekttyp: Evaluierung / Auftraggeber*in: Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) / Laufzeit: September 2021 – Dezember 2021 / Ansprechperson iff: Dr. Hanne Roggemann
Mit der zunehmenden Bedeutung internationaler Lieferketten ist auch eine Externalisierung negativer Effekte verknüpft – seien es menschenrechtliche Effekte oder ökologische Schäden. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) hat die Förderung fairer oder nachhaltiger Lieferketten daher in den letzten Jahren zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht. Diese Arbeit wird nun durch das DEval evaluiert, indem es die Frage untersucht: Inwiefern der Instrumenten-Mix in der deutschen EZ dazu beiträgt, Menschenrechte in globalen Textillieferketten zu fördern und umweltschädigende Auswirkungen zu reduzieren. Das iff unterstützt das DEval bei dieser Evaluierung, indem es anhand von Expert*inneninterviews der Frage nachgeht, inwiefern der Instrumenten-Mix der deutschen EZ dazu beiträgt, dass einkaufende Unternehmen in Deutschland ihre unternehmerische Sorgfaltspflicht erfüllen.

Gutachten-KI

Gutachten: Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz und Algorithmen aus antidiskriminierungsrechtlicher Perspektive

Gutachten Im Auftrag der Stiftung Datenschutz. Aufgrund der technischen Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten kommen Künstliche Intelligenz (KI) und algorithmenbasierte Systeme in mehreren Lebensbereichen zum Einsatz. Durch den Einsatz von KI sollen so z.B. Verwaltungskosten gesenkt, Prognosen verbessert, Effizienz erhöht und bessere Produkte und Dienstleistungen für Verbraucher*innen geschaffen werden. Durch die Verwendung von KI und algorithmenbasierter Systeme entstehen aus antidiskriminierungsrechtlicher Perspektive Vor- und Nachteile. Ziel des Gutachtens ist es, Chancen und Risiken der KI aus antidiskriminierungsrechtlicher Perspektive auszuarbeiten. Auf Grund der Relevanz von KI bei dem Zugang zu Finanzdienstleistungen und der Unterschiedlichkeit bei der Anwendung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes in Bezug auf die verschiedenen Finanzdienstleistungen, wird sich im Rahmen des Gutachtens für die konkretisierenden Beispiele vor allem auf die Versicherungs- und Darlehensverträge bezogen.

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CEPS

Provision of actions to extend the availability and improve the quality of debt-advice services for European households

Projekttyp: Forschungsprojekt
Auftraggeber*in: EUROPEAN COMMISSION (CHAFEA) / Konsortium über VVA / Centre for European Policy Studies (CEPS)
Laufzeit: Juni 2020 – September 2021
Ansprechperson iff: Dr. Sally Peters
Ziel des Projekts ist die Erweiterung der Verfügbarkeit und die Verbesserung der Qualität von Schuldnerberatungsdiensten für europäische Haushalte. Im Rahmen des Projekts erfolgte eine Kosten-Nutzen-Analyse der Auswirkungen der Schuldnerberatung auf überschuldete Haushalte und die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zum Aufbau von Kapazitäten in EU-Mitgliedstaaten.

KWP

Evaluierung der Entwicklungen im Bereich der Kreditwürdigkeitsprüfung bei Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträgen

Im Auftrag des BMJV hat das iff die Entwicklungen im Bereich der Kreditwürdigkeitsprüfung bei Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträgen in Deutschland seit Geltung der neuen Vorschriften im KWG und im BGB untersucht. Hierbei wurden Struktur und Praxis der Kreditwürdigkeitsprüfung in Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen durch die Kreditinstitute sowie deren Bewertung untersucht, um festzustellen, ob die Kreditwürdigkeitsprüfung in der Praxis das Ziel erreicht, Verbraucherinnen und Verbraucher effektiv vor überfordernden Finanzierungen zu schützen. Auch sollte untersucht werden, ob Zugangshindernisse einzelner Verbraucher*innengruppen oder Unsicherheiten der Betroffenen in der Rechtsanwendung bestehen.

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Übersichtsseite der Bundesregierung

Produktiver-kredit

Gutachten zum Produktiven Kredit

Im Auftrag des vzbv hat das iff untersucht, was einen produktiven Kredit auszeichnet und durch welche gesetzlichen Maßnahmen die Produktivität einer Kreditbeziehung gefördert werden kann. Verschuldung stellt in der heutigen Gesellschaft ein wichtiges Mittel zu Steigerung der Produktivität dar und ist zudem ein liquiditätssicherndes Instrument im Krisenfall. Der produktive Verbraucherkredit geht über die verantwortliche Kreditvergabe, dessen Fokus auf der Vermeidung von Überschuldung liegt, mit dem Ziel eines produktiven Mehrwerts hinaus. Um produktiv wirken zu können, müssen Verbraucherdarlehen 1) einen niedrigschwelligen Zugang aufweisen, damit auch durch das Darlehen selber ein Mehrwert/Bonität aufgebaut werden kann 2) verantwortungsvoll vergeben werden, um eine finanzielle Überforderung zu Beginn der Kreditbeziehung zu vermeiden, 3) liquiditätsorientiert auf verschiedene Lebensereignisse der Verbraucher*innen reagieren, um finanzielle Überforderungen während der Kreditbeziehung zu vermeiden.

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Machbarkeit und Zukunft von Schuldnerberatung in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Private Überschuldung in Deutschland: Machbarkeit und Zukunft von Schuldnerberatung in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Im Rahmen des Projekts wurden die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Überschuldung untersucht. Die mit der Covid-19-Pandemie verbundenen Beschränkungen führten zu finanziellen und psycho-sozialen Einschränkungen und auch Unterstützungsangebote mussten ihre Beratungstätigkeit auf die neuen Bedarfe und Bedürfnisse einstellen. Anhand zweier prototypischer Regionen, einer repräsentativen Umfrage und Experteninterviews wurde der Zusammenhang von privater Überschuldung und Covid-19 Infektionsgeschehen sowie die Auswirkungen auf die Schuldnerberatung untersucht.

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finanzielle-kompetenz-für-frauen

Guter Umgang mit Geld, Finanzielle Kompetenz für alleinerziehende Frauen in prekären Lebenslagen

Vom September 2019 bis Februar 2020 haben wir im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg das Forschungsprojekt „Guter Umgang mit Geld, Finanzielle Kompetenz für alleinerziehende Frauen in prekären Lebenslagen“ durchgeführt. Das Projekt hat die finanzielle Situation von alleinerziehenden Frauen untersucht. Ein besonderer Fokus wurde dabei auf die „Versorgungslage“ mit Bildungs- und Beratungsangeboten zum Thema Finanzen und das Bundesland Brandenburg gelegt. Zu diesem Zweck wurden 23 Expertinnen- und Experteninterviews mit Multiplikatorinnen und Fachkräften aus Wissenschaft, Interessenverbänden, Erwachsenenbildung sowie der Vermittlungs- und Beratungspraxis geführt. Ziel des Forschungsprojektes war eine möglichst genaue Problemanalyse und das Erkennen von Lösungsansätzen und Best-Practice-Ansätzen.

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Faire_Kreditvergabe

Marktstudie Faire Kreditvergabe

Der Markttest Ratenkredite hatte zum Ziel, den Ratenkreditmarkt in Deutschland mittels Testkäufen mit Blick auf die Fairness der Beratung und der Angebote zu analysieren. Dadurch sollen bestehende Handlungsfelder aufgezeigt werden.

Die Studie zeigt, dass bei den meisten der 94 Testkäufe die Haushaltsanalyse lückenhaft war und zudem häufig eine Restschuldversicherung am Bedarf der Kunden vorbei vertrieben wurde. Zudem kam es zu mehreren extremen Zinsangeboten. Unter Miteinrechnung der Restschuldversicherung wurde im Maximum eine 25-prozentige Verzinsung festgestellt.

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property pension study

Immobilienrente

Nicht genug Rente aber eine Immobilie besitzen – das muss nicht darin münden, dass man sein zu Hause verlassen und verkaufen muss, um seinen Lebensstandard zu halten. Ein Ausweg bietet die Immobilienrente. Vor allem wohlhabendere Rentner, die niemanden haben, dem sie etwas vererben können oder wollen nehmen sie bislang in Anspruch. Dabei kann sie ein Teil der Antwort auf die sich abzeichnende Rentenlücke darstellen. Aufgrund der niedrigen Zinsen und mangelnden Anlagealternativen sorgen immer mehr Deutsche in Beton vor. Viele von Ihnen aber fehlt das zweite Standbein, d.h. eine weitere Vorsorge für eine zusätzliche Rente im Alter. Die demografische Großwetterlage verschlechtert sich, die umlagefinanzierte Rente, die darauf baut, dass die arbeitende Generation die Rentnergeneration finanziert, wird in Zukunft immer weniger des letzten Lebensstandards sichern. Das iff hat in einer Studie für die Europäische Kommission 2010 und 2018 die Immobilienrente analysiert. Für Verbraucher hat das iff eine Online-Broschüre erarbeitet, die ein erster Leitfaden für diejenigen darstellt, für die sich das interessant anhört. 

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Studie ranking

Studie zur Bewertung des Rankings von Vergleichsportalen in Bezug auf Finanzdienstleistungsprodukte

Ziel der Studie im Auftrag des vzbv war eine deskriptive Beschreibung der Portale, die Finanzdienstleistungsprodukte (bspw. Versicherung, Kredite, Konten) ranken. Insbesondere soll darauf eingegangen werden, wie die Webseiten strukturiert sind, ob sie tatsächlich unabhängig und objektiv bewerten und inwieweit ihre Tätigkeit für den Verbraucher transparent und nachvollziehbar ist und bei welchen Portalen es sich nur vordergründig um unabhängige Vergleichsportale, tatsächlich aber um Vertriebskanäle handelt.

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Studie inkasso Evaluierung

Evaluation der inkassorechtlichen Vorschriften des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken

Seit jeher stellt die Problematik, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe die dem Gläubiger für die Inanspruchnahme des Inkassounternehmens entstehenden Kosten durch den Schuldner zu erstatten sind, für die Inkassobranche eine Frage von geradezu existenzieller Bedeutung dar. In dem somit bestehenden Spannungsfeld zwischen diesen Unternehmensinteressen und dem Schutz der Schuldner vor überzogenen Erstattungsforderungen hat die Gerichtspraxis sowohl der Amtsgerichte als auch der Berufungsgerichte noch keine einheitliche Linie gefunden, auch an letztinstanzlichen Entscheidungen fehlt es bislang. Daher hat der Gesetzgeber gerade auch in diesem Punkt der Kostenerstattung zu Recht einen Regulierungsbedarf erkannt und das zum 9. Oktober 2013 in Kraft getretene Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken erlassen. Im Rahmen des durch das Forscherteam aus iff und zsh zu erstellenden Gutachtens im Auftrag des BMJV soll das Gesetz evaluiert und erkennbarer weiterer Regelungsbedarf aufgezeigt werden.

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Studie Negativzinsen

Rechtsvergleichendes Gutachten zu Negativzinsen bei Girokonten

Mit etwas Verspätung ist die Entwicklung der negativen Zinsen entsprechend nun auch bei den deutschen Sparern angekommen. Ende Oktober 2014 forderte die Deutsche Skatbank als erste deutsche Bank Strafzinsen auch für Private, zumindest bei größeren Kundeneinlagen. Mittlerweile haben auch andere Institute in verschiedenen Konstellationen Negativzinsen eingeführt, z.T. aber auch schon wieder auf Druck der Verbraucherzentralen zurückgenommen. So hat die Volksbank Reutlingen Negativzinsen zumindest durch eine Regelung im Preisverzeichnis möglich machen wollen. Verbunden mit Negativzinsen ist eine Umkehrung der Zinslast. Dies bedeutet, dass nicht das Kreditinstitut Zinsen für die Überlassung von Geld an den Kunden zahlt, sondern dass umgekehrt der Kunde dem Kreditinstitut Geld zur Verfügung stellt und dafür noch Zinsen leisten muss. Dies stößt mannigfaltig auf rechtliche Probleme, die bislang nicht von Gerichten geklärt worden sind. Auch die Literatur hat sich bislang erst sehr vereinzelt mit Teilfragen aus dem Bereich der Negativzinsen befasst, eine umfassende und detaillierte Aufarbeitung liegt bislang noch nicht vor.

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Studie finanzielle bildung gefluechteter

Evaluation finanzieller Allgemeinbildung Geflüchteter

Ein Mindestmaß an Finanzkompetenz ist Voraussetzung für eine nachhaltige Nutzung von Finanzdienstleistungen, gesellschaftlichen Teilhabe und gelungene Integration. Die vorliegende Pilotstudie untersucht qualitativ, welche finanziellen Kompetenzen und Praktiken auf Seiten Geflüchteter vorliegen und welche Bedarfe und Hindernisse für die sinnvolle Nutzung von Finanzdienstleistungen bestehen. Sie konzentriert sich auf in Hamburg lebende Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive aus Syrien, Irak und Eritrea. Feldbeobachtungen, Einzelinterviews und Fokusgruppendiskussionen zeigen, dass die finanzielle Bildung der Befragten gering ausgeprägt ist. Dies erklärt sich vor allem durch mangelnde Praxis sowie sprachliche Barrieren. Bereits in den Heimatländern wurden formelle Finanzdienstleistungen wenig genutzt. Finanzielle Transaktionen und Sparen werden überwiegend bar durchgeführt. Komplexere Finanzprodukte und Versicherungen werden nicht genutzt. Die finanzielle Inklusion der befragten Geflüchteten ist folglich nicht erreicht.

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Studie_buergschaftsbanken

Gesamtwirtschaftliche und fiskalische Effekte der Tätigkeit von Bürgschaftsbanken in den Neuen Bundesländern

Ziel der Studie ist, Bedarf und Tätigkeit von Bürgschaftsbanken in den Neuen Bundesländern zu evaluieren und deren Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie den Staatshaushalt zu quantifizieren. Dabei werden die fünf Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen betrachtet. Untersucht wird der Einfluss der vergebenen Bürgschaften und Garantien auf die einzelwirtschaftliche Unternehmens- und Beschäftigungsentwicklung, um den sich daraus ergebenden gesamtwirtschaftlichen und fiskalischen Nettonutzen abzuschätzen.

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