Ueberschuldungsreport-2020_webbild

iff-Überschuldungsreport 2020

Der iff-Überschuldungsreport 2020 zeigt, dass im Berichtsjahr 2019 42 Prozent der untersuchten Fälle den Ereignissen zuzurechnen sind, die von den Betroffenen nur schwer beeinflusst werden können. Dazu gehören Arbeitslosigkeit (20 Prozent), Scheidung, bzw. Trennung (10 Prozent), Krankheit (10,6 Prozent), Tod der Partnerin bzw. des Partners (1,0 Prozent) und Unfall (0,4 Prozent). 18,4 Prozent der Auslöser sind dem „vermeidbaren Verhalten“ zuzuordnen. Dazu zählen unter anderem Konsumverhalten (9,9 Prozent), fehlende finanzielle Allgemeinbildung (3,6 Prozent), unwirtschaftliche Haushaltsführung (2,4 Prozent) und Straffälligkeit (1,6 Prozent). Bei den anderen Ursachen fällt insbesondere die Einkommensarmut mit 12,4 Prozent ins Auge. Fast jeder zehnte Fall ist auf eine gescheiterte Selbstständigkeit zurückzuführen (9,4 Prozent).

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Abstract

Faire_Kreditvergabe

Marktstudie Faire Kreditvergabe

Der Markttest Ratenkredite hatte zum Ziel, den Ratenkreditmarkt in Deutschland mittels Testkäufen mit Blick auf die Fairness der Beratung und der Angebote zu analysieren. Dadurch sollen bestehende Handlungsfelder aufgezeigt werden. 

Die Studie zeigt, dass bei den meisten der 94 Testkäufe die Haushaltsanalyse lückenhaft war und zudem häufig eine Restschuldversicherung am Bedarf der Kunden vorbei vertrieben wurde. Zudem kam es zu mehreren extremen Zinsangeboten. Unter Miteinrechnung der Restschuldversicherung wurde im Maximum eine 25 prozentige Verzinsung festgestellt.

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Studie ranking

Studie zur Bewertung des Rankings von Vergleichsportalen in Bezug auf Finanzdienstleistungsprodukte

Ziel der Studie ist eine deskriptive Beschreibung der Portale, die Finanzdienstleistungsprodukte (bspw. Versicherung, Kredite, Konten) ranken. Insbesondere soll darauf eingegangen werden, wie die Webseiten strukturiert sind, ob sie tatsächlich unabhängig und objektiv bewerten und inwieweit ihre Tätigkeit für den Verbraucher transparent und nachvollziehbar ist und bei welchen Portalen es sich nur vordergründig um unabhängige Vergleichsportale, tatsächlich aber um Vertriebskanäle handelt.

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Studie inkasso Evaluierung

Evaluation der inkassorechtlichen Vorschriften des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken

Seit jeher stellt die Problematik, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe die dem Gläubiger für die Inanspruchnahme des Inkassounternehmens entstehenden Kosten durch den Schuldner zu erstatten sind, für die Inkassobranche eine Frage von geradezu existenzieller Bedeutung dar. In dem somit bestehenden Spannungsfeld zwischen diesen Unternehmensinteressen und dem Schutz der Schuldner vor überzogenen Erstattungsforderungen hat die Gerichtspraxis sowohl der Amtsgerichte als auch der Berufungsgerichte noch keine einheitliche Linie gefunden, auch an letztinstanzlichen Entscheidungen fehlt es bislang. Daher hat der Gesetzgeber gerade auch in diesem Punkt der Kostenerstattung zu Recht einen Regulierungsbedarf erkannt und das zum 9. Oktober 2013 in Kraft getretene Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken erlassen. Im Rahmen des durch das Forscherteam aus iff und zsh zu erstellenden Gutachtens im Auftrag des BMJV soll das Gesetz evaluiert und erkennbarer weiterer Regelungsbedarf aufgezeigt werden.

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Studie Negativzinsen

Rechtsvergleichendes Gutachten zu Negativzinsen bei Girokonten

Mit etwas Verspätung ist die Entwicklung der negativen Zinsen entsprechend nun auch bei den deutschen Sparern angekommen. Ende Oktober 2014 forderte die Deutsche Skatbank als erste deutsche Bank Strafzinsen auch für Private, zumindest bei größeren Kundeneinlagen. Mittlerweile haben auch andere Institute in verschiedenen Konstellationen Negativzinsen eingeführt, z.T. aber auch schon wieder auf Druck der Verbraucherzentralen zurückgenommen. So hat die Volksbank Reutlingen Negativzinsen zumindest durch eine Regelung im Preisverzeichnis möglich machen wollen. Verbunden mit Negativzinsen ist eine Umkehrung der Zinslast. Dies bedeutet, dass nicht das Kreditinstitut Zinsen für die Überlassung von Geld an den Kunden zahlt, sondern dass umgekehrt der Kunde dem Kreditinstitut Geld zur Verfügung stellt und dafür noch Zinsen leisten muss. Dies stößt mannigfaltig auf rechtliche Probleme, die bislang nicht von Gerichten geklärt worden sind. Auch die Literatur hat sich bislang erst sehr vereinzelt mit Teilfragen aus dem Bereich der Negativzinsen befasst, eine umfassende und detaillierte Aufarbeitung liegt bislang noch nicht vor.

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Studie finanzielle bildung gefluechteter

Evaluation finanzieller Allgemeinbildung Geflüchteter

Ein Mindestmaß an Finanzkompetenz ist Voraussetzung für eine nachhaltige Nutzung von Finanzdienstleistungen, gesellschaftlichen Teilhabe und gelungene Integration. Die vorliegende Pilotstudie untersucht qualitativ, welche finanziellen Kompetenzen und Praktiken auf Seiten Geflüchteter vorliegen und welche Bedarfe und Hindernisse für die sinnvolle Nutzung von Finanzdienstleistungen bestehen. Sie konzentriert sich auf in Hamburg lebende Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive aus Syrien, Irak und Eritrea. Feldbeobachtungen, Einzelinterviews und Fokusgruppendiskussionen zeigen, dass die finanzielle Bildung der Befragten gering ausgeprägt ist. Dies erklärt sich vor allem durch mangelnde Praxis sowie sprachliche Barrieren. Bereits in den Heimatländern wurden formelle Finanzdienstleistungen wenig genutzt. Finanzielle Transaktionen und Sparen werden überwiegend bar durchgeführt. Komplexere Finanzprodukte und Versicherungen werden nicht genutzt. Die finanzielle Inklusion der befragten Geflüchteten ist folglich nicht erreicht.

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Studie_buergschaftsbanken

Gesamtwirtschaftliche und fiskalische Effekte der Tätigkeit von Bürgschaftsbanken in den Neuen Bundesländern

Ziel der Studie ist, Bedarf und Tätig keit von Bürgschaftsbanken in den Neuen Bundesländern zu evaluieren und deren Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie den Staatshaushalt zu quantifizieren. Dabei werden die fünf Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen betrachtet. Untersucht wird der Einfluss der vergebenen Bürgschaften und Garantien auf die einzelwirtschaftliche Unternehmens- und Beschäftigungsentwicklung, um den sich daraus ergebenden gesamtwirtschaftlichen und fiskalischen Nettonutzen abzuschätzen.

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property pension study

Research Grant Action on “Integrating residential property with private pensions in the EU”

In this research grant (under the programme “Promoting the contribution of private savings to pension adequacy”), iff together with University partners from 6 EU Member States (Germany, Hungary, Ireland, Italy, Netherlands, UK) will explore housing assets and pensions. The work will be to analyse the forms of housing asset conversion and assess market potential and the legal framework in the Member States. The objective will be to suggest a standardised product that can be sold cross-border with consumer safety features and with adaptation to national specificities and to legal, tax and regulatory framework. The research will focus on the needs of old age pensioners with regard to financial liquidity and income needs of homeowners, the expenditure savings of homeownership in retirement, and other important aspects that determine living standards post full-time working lives. The research will seek to answer the following questions: To what extent can housing assets be used as a source for private pensions in retirement? How could such products be designed and supported by commercial, non-profit and state led initiatives? How can such products be part of household retirement planning options?

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